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EU drängt auf Importbeschränkungen China will WTO aus Textilstreit heraushalten

Den Vorschlag der EU, die Welthandelsorganisation WTO als Vermittler im Textilstreit einzuschalten, lehnt China ab. Die EU stütze ihre Vorwürfe auf zu wenige Daten.

HB BERLIN. China weist die Vorwürfe der EU über billige Textileinfuhren zurück. Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums sagte am Sonntag in Peking, die EU stütze ihre Vorwürfe nur auf Daten für drei Monate. «Es ist eine ungenaue und falsche Entscheidung», sagte er mit Blick auf den Vorschlag der EU, die Welthandelsorganisation (WTO) in der Auseinandersetzung einzuschalten.

Europäische und amerikanische Textilhersteller sehen ihre Existenz von billigen Importen insbesondere von T-Shirts und Leinengarnprodukten gefährdet. Nach EU-Angaben stiegen die Textileinfuhren aus China in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 187 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Einfuhren von Leinengarnprodukten stiegen um 56 Prozent. Die EU hat in dem Streit am Freitag vorgeschlagen, die WTO anzurufen. Sollte sich die WTO mit dem Streit beschäftigen, hätte China danach 15 Tage Zeit zu reagieren. Die WTO könnte Exportbeschränkungen für Chinas Textilindustrie erlassen.

Chong kritisierte, das Vorgehen der EU sende ein «falsches Signal des Handelsprotektionismus an die Unternehmen. Es verletze überdies die Rechte chinesischer Firmen, «die sich der Globalisierung des Textilhandels erfreuen sollten». Nach seinen Angaben hat China als ein «verantwortliches Mitglied der WTO bereits eine Serie von Maßnahmen in eigener Initiative» ergriffen.

Die USA haben bereits Mitte Mai Importquoten für Textilien aus China erlassen. Jährlich darf die Einfuhr dieser Produkte nur noch um 7,5 Prozent steigen. Für dieses Jahr hatte das US-Handelsministerium eine Zunahme von 54 Prozent festgestellt.

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