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EU-Finanzminister EU-Staaten für stärkere Finanzmarktaufsicht in Europa

Die EU-Staaten wollen eine engere Verzahnung und Stärkung der europäischen Finanzmarktaufsicht. Die Finanzminister der Mitgliedsländer verständigten sich auf eine gemeinsame Position.
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Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Aufsichten stärker zu koordinieren und für eine einheitlichere Umsetzung der einschlägigen EU-Vorschriften zu sorgen. Quelle: dpa
EU-Flaggen

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Aufsichten stärker zu koordinieren und für eine einheitlichere Umsetzung der einschlägigen EU-Vorschriften zu sorgen.

(Foto: dpa)

BrüsselDie europäische Finanzmarktaufsicht soll nach dem Willen der EU-Finanzminister enger verzahnt und gestärkt werden. Die Ressortchefs verständigten sich am Dienstag in Brüssel auf eine gemeinsame Position für die Verhandlungen mit dem Europaparlament. Im Detail geht es um die Aufsichtsbehörden für Banken, Versicherungen und Wertpapiermärkte.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, die Aufsichten stärker zu koordinieren und für eine einheitlichere Umsetzung der einschlägigen EU-Vorschriften zu sorgen. Von gefestigten und stärker vernetzten Kapitalmärkten profitierten neben Anlegern und Unternehmen auch die Verbraucher, sagte der zuständige EU-Kommissar Valdis Dombrovskis.

Die Brüsseler Behörde hatte zudem noch vorgeschlagen, die Finanzierung der Behörden von nationalen Interessen zu lösen. Ein Teil solle weiter aus EU-Mitteln kommen, der Rest aus Beiträgen des Finanzsektors. Die EU-Finanzminister sprachen sich hingegen dafür aus, das bisherige Finanzierungsmodell beizubehalten – mit einem Teil der Gelder aus dem EU-Budget und einem weiteren von nationalen Aufsichtsbehörden.

Nach der Weltfinanzkrise 2008 hatte die Europäische Union die drei Aufsichtsbehörden gegründet – neben der EBA (Banken) und der EIOPA (Versicherungen) auch die Wertpapieraufsicht ESMA in Paris.

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  • dpa
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