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EU-Gipfel Europas neue Superstars

Der EU-Gipfel soll Klarheit schaffen über die Vergabe der Spitzenposten in Brüssel. Viele Namen sind gefallen. Doch wer bekommt die begehrtesten Jobs? Eine Auswahl der aussichtsreichsten Kandidaten.
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In Brüssel gibt es das große Stühlerücken: Viele Top-Posten werden neu besetzt. Quelle: Getty Images

In Brüssel gibt es das große Stühlerücken: Viele Top-Posten werden neu besetzt.

(Foto: Getty Images)

Einen Spruch wird die EU einfach nicht mehr los. Wann immer es um Posten in Brüssel geht, ist vom „Opa für Europa“ die Rede. Doch das alte Sprichwort verliert langsam seine Gültigkeit.

Die EU ist so wichtig, dass die Spitzenposten extrem hart umkämpft sind. Seit der Europawahl tobt der Brüsseler Posten-Poker. Wochenlang rangen die EU-Regierungschefs um die Nachfolge von Kommissionschef Manuel Barroso. Anders als in der Vergangenheit üblich, konnten sie sich nicht einstimmig auf einen Kandidaten einigen. Gegen den Widerstand von Großbritannien und Ungarn setzte die Mehrheit den Konservativen-Spitzenkandidaten, Jean-Claude Juncker, durch.

Noch offen sind andere Schlüsselposten: Ratspräsident, Außenbeauftragter und der Präsident der Eurogruppe. Außerdem stellt jedes der 28 Mitgliedsländer einen EU-Kommissar. Besonders wichtig sind der Wettbewerbs- und der Währungskommissar. Letzterer entscheidet etwa, gegen welche Euro-Länder ein Defizitverfahren eröffnet wird. Hier prallen die Interessen der Haushaltssünder unter den Euro-Ländern und der Musterschüler aufeinander.

Ein weiterer Streitpunkt ist der Frauenanteil in der EU-Spitze. Bisher fallen für die wichtigsten Posten fast nur Männernamen. Aus dem Europaparlament, das der Besetzung der Kommission zustimmen muss, gibt es die Forderung, dass Frauen stärker repräsentiert werden müssten. In die gleiche Kerbe schlagen die bisherigen neun Frauen in der EU-Kommission. Sie seien „sehr besorgt, dass in der künftigen EU-Kommission nicht genügend Frauen vertreten sind“, sagte die aktuelle EU-Kommissarin für Kultur und Bildung, Androulla Vassiliou. Von den 28 EU-Kommissaren sollten „mindestens zehn“ Frauen sein.

Der designierte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker rief die Mitgliedstaaten ebenfalls dazu auf, Frauen für die Topebene in Brüssel zu entsenden. Ein Kollegium mit nur zwei oder drei Kommissarinnen sei unglaubwürdig, verlautete aus EU-Kreisen. Hauptstädte, die Frauen entsendeten, könnten mit wichtigen Ressorts und Vize-Kommissionschef-Posten belohnt werden.
Bisher fällt vor allem der Name der dänischen Regierungschefin Helle Thorning-Schmidt. Doch Sie ist nicht die Einzige. Ein Überblick über die aussichtsreichsten Kandidaten für die Brüsseler Top-Jobs.

Währungskommissar
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