EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise Wie Europas Staaten zum Türkei-Deal stehen

In Brüssel beginnt heute der EU-Türkei-Gipfel. Das Treffen soll einen Durchbruch in der Flüchtlingskrise bringen. Doch was sind die Erwartungen, Forderungen, Hoffnungen der Staaten? Unsere Korrespondenten berichten.
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Können die EU und die Türkei die Flüchtlingskrise endlich lösen?

Der EU-Gipfel soll endlich eine Lösung in der Flüchtlingskrise bringen. In Brüssel verhandeln die EU-Staats- und Regierungschefs ab 16 Uhr über ein Abkommen mit der Türkei, das den Flüchtlingsstrom eindämmen soll.

Die Türkei hatte vergangene Woche angeboten, alle neu auf den griechischen Inseln ankommenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Im Gegenzug soll die EU für jeden so abgeschobenen Syrer einen anderen syrischen Flüchtling aus der Türkei legal aufnehmen. Ziel ist es, das Geschäftsmodell krimineller Schleuser zu zerstören und die Einwanderung auf illegalen Wegen nach Europa zu stoppen.

Außerdem fordert Ankara weitere Zugeständnisse von der EU – Visafreiheit für türkische Bürger im Sommer, schnellere EU-Beitrittsverhandlungen und mehr Gelder für die Flüchtlingsbetreuung.

All das kommt in vielen EU-Ländern nicht gut an, die Bedenken gegen das geplante Abkommen mit der Türkei in vielen EU-Mitgliedsländern ist groß. Unsere Korrespondenten berichten, wie die Stimmung in den Ländern ist.

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69 Kommentare zu "EU-Gipfel zur Flüchtlingskrise: Wie Europas Staaten zum Türkei-Deal stehen"

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  • Also, nichts gegen Türken und einige andere hier im Lande. Ich kenne sehr viele mit diversen Nationalitäten. Aber was hier der Durchschnitts -IQ für die Zukunft im Zeitalter der Digitaliserung bedeutet, das erahnen leider noch nicht einmal die Politiker. Was sage ich, die erfassen es nicht, weil sie es z.T. selbst nicht wissen was mit der Industire 4.0 auf Deutschland zukommen wird. Selbst unsere Lehrer sind schon mit diesem Thema überfordert.

    Die Effizienz wird eine Freisetzung von rund 40% der heutigen Arbeitsplätze mitbringen.

    2030 wird eine nicht nur demograpische Herausforderung. Ganz bestimmt nicht.



  • << Islam ausrotten >>

    Übernehmen Sie sich mal nicht! Das sind zu viele. Rotten Sie erstmal die deutsche Bundesregierung aus, Herr Titte!

  • Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • @ Herr horst langner ........... Frau Dr. Merkel fürchtet nur eins : Den Protest auf der Strasse !! 2 Millionen Demonstranten, die vor dem Kanzleramt den Rücktritt der Bundeskanzlerin fordern, dürften ihr Ziel erreichen !!
    Wahlen beunruhigen sie nicht --- auch keine AfD mit 20% !!

  • @ Heinz Keizer
    Ja, leider sind die Verwerfungen, die mit dem zwangsläufigen Ende des Euros einhergehen werden, nicht vorhersehbar und auch nicht steuerbar.
    Langfristig wird sich aber eine Perspektive wie zu Zeiten vor dem Euro ergeben. Und die war für ALLE besser als die jetzige Situation.

  • Die Türkei ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Wir lassen uns von Erdogan erpressen. Irgend jemand spielt falsch. Angenommen, die Türken nehmen die Flüchtlinge aus Griechenland zurück und wir nehmen dafür die gleiche Anzahl aus der Türkei auf, wie soll denn das funktionieren? Wenn die Flüchtlinge merken, dass sie zurückgeschickt werden, werden sie den Schleppern bestimmt nichts mehr zahlen und diese den "Transfer" einstellen. Möglicherweise suchen sie sich dann andere Routen. Wenn aber von Griechenland keine Flüchtlinge mehr abgenommen werden müssen, brauchen auch wir der Türkei keine mehr abnehmen. Wofür sollen wir dann noch zahlen? Keine Zugeständnisse dürfen der Türkei bei der Visafreiheit gemacht werden. Ich kann mir den lebhaften Handel mit gefälschten türkischen Pässen direkt vorstellen. Auf gar keinen Fall dürften der Türkei Versprechungen zu einer EU-Mitgliedschaft gemacht werden. Die Türkei gehört geographisch nur zu einem kleinen Teil zu Europa. Ethnisch und kulturell ganz sicher nicht. Diese Gespräche gehören sofort eingestellt.

  • Frau Müller,

    da kennt jemand die Studie von McKinsey über "War of Talent".

    Wenn man die genau liest, haben wir in der OECD in Zukunft das Verhältnis von 1:1

    Wo ich die meisten Politiker hineinwerfe wird mir jeden Tag klarer. Die reden täglich immer mehr dummes Zeugs und haben oft ihr Studium abgebrochen, bestenfalls reicht es zum Plagiat.

    Nur wer zahlt die Pension von denen und zwar lebenslang.

    Die War from talents? Nur welche davon.

    Die anderen sind dann mal weg,oder?

  • Neulich beim Dinner sitze ich neben einem Franzosen, der perfekt Deutsch sprach. Abgesehen davon, dass er auch Merkel nicht versteht waren wir uns darin einig, dass die meisten Zuwanderer in F bisher doch wenigstens die französiche Sprache mitbrachten. Dennoch ist die Integration gescheitert. Und wir meinen, wir können das besser? Sprache allein ist eben noch lange nicht alles für eine gelungene Integration. Ob Hollande das der Merkel mal gesagt hat?

  • Richtig! HB-online zähle auch ich ganz klar mit zu den Tätern.

    Ich nehme an, die Redakteure dort wissen bereits, was ich mit ihnen vorhabe .....

  • Wieso die ersten? Marseille vor ein paar Jahren, schon vergessen? Die Franzosen haben sich länst an "No Go Area". Aber wir ja auch:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/staat-und-recht/no-go-area-dortmunder-nordstadt-dealen-im-schichtdienst-14119272.html
    Wenn die Polizei dort mit der nötigen Härte durchgreifen würde, dann hätte wir dort auch Aufstände. Deshalb schaut die Politik weg. Diese Problem werden erst in ein paar Jahren in voller Härte durchlagen, und dann sind die jetzigen verantwortlichen weg. UND DAS PROBLEM IST DANN UNLÖSBAR.

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