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EU-Hilfspaket Euro-Bonds könnten laut Analysten Deutschland zwölf Milliarden Euro im Jahr kosten

Analysten haben berechnet wie teuer Corona-Bonds für Deutschland wäre. Die tatsächlichen Kosten würden aber wahrscheinlich geringer sein. Größter Profiteur wäre Italien.
09.04.2020 - 00:49 Uhr Kommentieren
Gemeinsame Anleihen könnten dem deutschen Staat jährlich zwölf Milliarden Euro kosten. Quelle: dpa
Finanzminister Olaf Scholz

Gemeinsame Anleihen könnten dem deutschen Staat jährlich zwölf Milliarden Euro kosten.

(Foto: dpa)

Berlin Mit anderen Euro-Ländern gemeinsam aufgelegte Schuldtitel könnten Deutschland zusätzliche jährliche Belastungen über bis zu 0,36 Prozent der Wirtschaftsleistung bringen, wie die Experten der US-Investmentbank Jefferies errechnen. Demnach müsste zusätzlich zum laufenden Schuldendienst ein Betrag von zwölf Milliarden Euro geleistet werden.

Für die Niederlande beziffern die Analysten die Mehrkosten auf maximal 1,4 Milliarden Euro im Jahr, was 0,18 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspräche.

Die tatsächlichen Belastungen wären allerdings geringer. Denn die Experten legen ihren Kalkulationen die Annahme zugrunde, dass alle Staatsanleihen der Eurozone gemeinsam begeben werden.

Im Gespräch ist derzeit aber nur ein Anteil von 500 Milliarden Euro. Italien wäre der große Profiteur von gemeinsamen Bonds. Das Land könnte den Berechnungen zufolge jährlich bis zu annähernd 15 Milliarden Euro einsparen oder 0,84 Prozent des BIP.

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    Mehr: Europas Einheitswährung steht auf dem Spiel, meint Handelsblattt-Korrespondentin Ruth Berschens.

    • rtr
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