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EU-Kandidat Vernichtendes Zeugnis für Serbien

Serbien hat zwar seit Kurzem den Status eines EU-Beitrittskandidaten, doch noch einen weiten Weg vor sich. Erneut haben Experten dem Land ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt: Die Korruption zerstöre das Land.
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Plakate in Belgrad werben für den EU-Beitritt Serbiens. Quelle: dpa

Plakate in Belgrad werben für den EU-Beitritt Serbiens.

(Foto: dpa)

Belgrad Der serbische Wirtschaftsexperte Milorad Filipovic hat dem neuen EU-Beitrittskandidaten Serbien ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt. „Serbien ist zu einer parteibeherrschten feudalen Gesellschaft geworden“, sagte der fühere hohe Staatsbeamte und heutige Wirtschaftsprofessor der angesehenen Belgrader Zeitung „Politika“ (Sonntag). „Wir haben den Staat privatisiert und die Wirtschaft verstaatlicht“, begründete Filipovic seinen Standpunkt.

„Die Verbindung zwischen verschiedenen Interessensgruppen, Organisierter Kriminalität und Politikern führt zur systematischen, also endemischen Korruption“, analysierte der Fachmann weiter. „Diese Leute zerstören mit ihrem Wirken das gesamte gesellschaftliche und ökonomische System dieses Landes. Und sie sind überall - von der Justiz über die Polizei, die Staatsanwaltschaft und Ministerien“, sagte er. „Jede Regierungspartei hat ihre Pfründe in Form staatlicher Monopolunternehmen erhalten“, behauptete der Fachmann.

Im vergangenen Monat hatten zwei der prominentesten früheren Politiker eine ganz ähnlich beißende Kritik an den Zuständen in Serbien vorgetragen: Die einstige Mitstreiterin des ermordeten serbischen Regierungschefs Zoran Djindjic, Vesna Pesic, und die auch international bekannte Soziologin Zagorka Golubovic. Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten Serbien am Freitag vergangener Woche den Status eines Beitrittskandidaten verliehen.

  • dpa
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15 Kommentare zu "EU-Kandidat: Vernichtendes Zeugnis für Serbien"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Das ganze kriminelle Ostblockvolk" sollte dem Verfasser dieses Satzes ordentlich in den Popo treten. Da spricht wohl jemand, der noch nie aus Deutschland herausgekommen ist und keine Ahnung von anderen Kulturen hat. Das ist doch sehr traurig, dass sich gerade so jemand zu politischen Themen äußern muss...

  • Immer diese EU-Erweiterungen! Alle armen Länder sehen die (am meisten von deutschen Geld) gefüllte EU-Kasse und wollen möglichst schnell an Milliarden-Zuschüsse aus Brüssel. Muss Deutschland wirklich ganz Europa retten? Wir haben so viele hausgemachte Probleme und eine viel zu hohe Steuerbelastung, da sollten deutsche Politiker auch mal an unser Bildungs-, an das Gesundheits- und Rentensystem denken, an dringend notwendige Infrastrukturverbesserungen für Straßen und Bahnlinien, an neue Stromnetze etc. Die EU-Verdrossenheit wird immer stärker zunehmen. Vor allem die Grünen und auch die SPD wollen sogar möglichst rasch die Türkei in der EU haben. Dann nehmen wir doch gleich die Ukraine, Tschetschenien und den ganzen Kaukasus dazu. Albanien nicht vergessen. Dann arbeitet der Deutsche nicht nur bis zum 6. Juli eines Jahres für öffentliche Abgaben, sondern gleich bis November für den Wohlstand andere Länder. Ich bedauere heute schon meine Enkel und Urenkel.

  • Das Bild neben dem Bericht zeigt mitnichten Plakate pro EU-Beitritt, sondern sind Plakate der Radikalen Partei von Seselj, die den EU-Beitritt Serbiens strikt ablehnt.

  • Meine lieben Deutchen, wir in Serbien sind seit immer (vergessen wir mal den WK I und II) zufrieden und glücklich mit Ihrer wirtschaftliche und andere Erfolge die Sie mit Ihrer harter Arbeit erreichen haben. Bezüglich der EU da muß ich Ihnen sagen daß großteils der Serbien GEGEN den Beitritt in EU ist und das mit großem Recht denn EUdSSR ist ein neu Komunistisch Projekat die wie in Serbien gar NICHT brauchen. Mit Kommunisten ist es uns schon genug.
    Mal ganz ehrilch ist mir leid und traurig daß so eine große Nation wie Ihre in EU sind zusammen mit Laender wie Bulgarien, Romanien, Griechenland, Portugal und anderen (wer weiß, morgen vielleicht auch mit Albanien).
    Ich wünsche Ihnen alles Beste und hoffe daß Serbien ewig außen de EU bleiben wird. Jedesmal wenn zB. Holland unser Beitritt blockiert, wir sind glücklich und hoffen daß es so ewig weiter geht.
    PS DM war die beste Waehrung der Welt.
    Viele Grüße aus Serbien!

  • Die EU braucht solche Armenhäuser...woher sollten denn die Sklaven kommen die für wenig Geld arbeiten??
    die ganze EU ist doch nur eine Fata Morgana

  • aha, die serben fahren politisch das deutsche modell.
    passt doch wunderbar zur eu, oder?

  • Man kann nur staunen über die Diskrepanz der (sicher nicht völlig dummen oder gar nationalistisch gestimmten) Handelsblatt-Leser und der kompletten Ignoranz der politischen Kaste zu diesen Meinungen aus dem Wahlvolk.
    Die einzige Partei die (leicht) aufmuckt, ist die bayrische CSU - lässt aber bisher die erforderliche Konsequenz vermissen. Und wer sich zu sehr gegen den Euro- und Europa-Wahn artikuliert, muss damit rechnen, dass er/sie ruckzuck in der rechten Schmuddelecke landet. Denn die Meinungshoheit in diesem Land haben die naiven Guten.

  • Alle Armenhäuser in die EU . Deutschland will die EU verlassen , dann ist auch Schluß mit EU.

    Im Übrigen sollen die Armenhäuser bleiben wo der Pfeffer
    wächst . Die EU ist pleite !

    Mit Rumänien u. Bulgarien war schon das Limit überschritten .Die Infrastruktur ist eine Katastrophe .
    Überall nur noch Armut !

    Das ganze kriminelle Ostblockvolk macht doch jetzt schon Deutschland unsicher .
    Die Grenze zum Osten muß wieder geschlossent werden .

    Wenn die USA die Staatsgrenze mit Mexiko öffnen würde ,
    käme es auch zur Katastrophe .

    Aber die Diktatoren von der EU u. DE werden es noch bitter bereuen .

    Kriege werden in Europa herrschen durch EU u. Euro .

  • Wir brauchen den Beitritt von Laendern wie Serbien. Sonst werden wir diesen EU- und Euro-Schrott nie los.

  • Sie sagen es! Und wenn es nicht so erschreckend wäre, könnte man über die Dummheit in Brüssel nur lachen.

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