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EU-Kommission BaFin-Chefin soll Bankenabwicklung leiten

Elke König, Chefin der deutschen Finanzaufsicht BaFin, soll die neue EU-Behörde zur Abwicklung maroder Banken leiten. Das wünscht sich zumindest die EU-Kommission. Für König wäre es der nächste Karrieresprung.
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Elke König steht seit Anfang 2012 als Nachfolgerin von Jochen Sanio an der Spitze der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Quelle: dpa

Elke König steht seit Anfang 2012 als Nachfolgerin von Jochen Sanio an der Spitze der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

(Foto: dpa)

BrüsselDie derzeitige Chefin der deutschen Finanzaufsicht BaFin, Elke König, soll nach dem Willen der EU-Kommission die neue EU-Behörde zur Abwicklung maroder Banken leiten. Die Kommission schlug die 60-jährige am Freitag für den Spitzenposten vor. Entscheiden muss noch das EU-Parlament, die EU-Staaten müssen die Personalie dann abschließend absegnen. Die Bundesregierung hatte sich für König an der Spitze der Abwicklungsbehörde starkgemacht.

Königs Stellvertreter soll Timo Löyttyniemi aus Finnland werden. Dem obersten Gremium der Abwicklungsbehörde sollen nach Angaben der Kommission zudem Mauro Grande aus Italien, der Spanier Antonio Carrascosa, die Niederländerin Joanne Kellermann sowie der Franzose Dominique Laboureix angehören.

Die für die ganze Euro-Zone zuständige Behörde soll baldmöglichst an die Arbeit gehen, um 2016 startbereit zu sein. Sie ist Teil der Bankenunion, mit der die EU die Kontrolle über die Banken verstärken und die Folgen der nächsten Finanzkrise abmildern will.

Für König wäre es der nächste Karrieresprung. Sie steht seit Anfang 2012 als Nachfolgerin von Jochen Sanio an der Spitze der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Allerdings verliert die Behörde in der Bankenaufsicht einen Teil ihrer Kompetenzen, weil die Großbanken seit Anfang November direkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) beaufsichtigt werden.

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