Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EU-Kommission Bislang nur 272 von 160.000 Flüchtlingen verteilt

Die geplante Verteilung von 160.000 Flüchtlingen auf die EU-Staaten kommt nicht voran. Nur 272 Personen wurden bislang in andere Länder gebracht. Auch andere Vereinbarungen lassen noch auf sich warten.
Bisher kamen im Januar nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR pro Tag durchschnittlich 1886 Migranten in Griechenland an. Im Dezember waren es über 3500. Quelle: Reuters
Flüchtlinge in Piräus

Bisher kamen im Januar nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR pro Tag durchschnittlich 1886 Migranten in Griechenland an. Im Dezember waren es über 3500.

(Foto: Reuters)

Brüssel Bei der vereinbarten Verteilung von 160.000 Flüchtlingen auf die EU-Staaten gibt es kaum Fortschritte. Bisher seien 272 Personen in andere Mitgliedsländer gebracht worden, teilte die EU-Kommission am Mittwoch mit. Sowohl die Staaten mit einer Außengrenze als auch die aufnehmenden Länder müssten die Beschlüsse vom September umgehend umsetzen, forderte die Brüsseler Behörde bei der Vorstellung ihrer Prioritäten für 2016.

Auch die Ansiedlung von über 22.000 Schutzbedürftigen, die sich noch außerhalb der EU befinden, kommt kaum voran. Davon seien lediglich 779 in die EU gebracht worden, hieß es weiter. Von den geplanten Erstaufnahmezentren (Hotspots) in Griechenland sei bisher nur derjenige auf der Insel Lesbos funktionsfähig, teilte die EU-Kommission mit. In Italien haben demnach zwei der vorgesehenen sechs Hotspots ihre Arbeit aufgenommen.

Auch die vereinbarten EU-Finanzhilfen an die Türkei in Höhe von drei Milliarden Euro lassen auf sich warten, da noch nicht alle EU-Staaten ihren Beitrag geleistet haben. Ein Sprecher der EU-Kommission machte diese Woche deutlich, dass in der Türkei geeignete Projekte gefunden werden müssten. Als Gegenleistung für Visa-Erleichterungen und die Finanzhilfen zur besseren Versorgung von Flüchtlingen soll die türkische Regierung den Migrationsstrom Richtung Griechenland eindämmen. Bisher kamen im Januar nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR pro Tag durchschnittlich 1886 Migranten in Griechenland an. Im Dezember waren es über 3500.

Der Handelsblatt Expertencall
  • rtr
Startseite

Mehr zu: EU-Kommission - Bislang nur 272 von 160.000 Flüchtlingen verteilt