Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EU-Kommission Einführung von Anlegerschutzregeln wird auf 2018 verschoben

Nach Kritik an den EU-Regeln für Lebensversicherungen und Finanzprodukte rudert die Kommission zurück. Den Banken und Versicherungen wird nun mehr Zeit gegeben. Ziel ist weiterhin eine bessere Kunden-Information.
09.11.2016 - 18:56 Uhr
Erneut müssen neue EU-Regeln überarbeitet werden. Diesmal geht es um den Schutz von Anlegern. Quelle: dpa
Europäisches Parlament

Erneut müssen neue EU-Regeln überarbeitet werden. Diesmal geht es um den Schutz von Anlegern.

(Foto: dpa)

Brüssel/Frankfurt Die Kritik an neuen EU-Regeln zum Schutz von Anlegern beim Kauf von Lebensversicherungen, Fonds und anderen Finanzprodukten zeigt Wirkung. Die EU-Kommission kündigte am Mittwoch an, die Einführung der sogenannten PRIIPs-Verordnung um ein Jahr auf 2018 zu verschieben. Laut den neuen Regeln sollen Banken und Versicherungen die Chancen, Risiken und Kosten von Anlageprodukten in einem einheitlichen Informationsblatt (KID) zusammenfassen. Damit soll die Transparenz und die Vergleichbarkeit von Finanzprodukten verbessert werden.

Eigentlich sollten die Regeln, die Banken und Versicherungen in Deutschland seit langem beschäftigen, schon im kommenden Jahr in Kraft treten. Im September lehnte das Europaparlament Details zur Umsetzung des neuen Regelwerks jedoch ab. Auch aus mehreren EU-Staaten gab es Kritik. Aus Sicht der deutschen Sparkassen ist die Verschiebung deshalb sachgerecht und konsequent. „Das neue EU-weit einheitliche Produktinformationsblatt kann einen wichtigen Beitrag zum Verbraucherschutz leisten“, sagte Sparkassen-Präsident Georg Fahrenschon. „Die Anbieter brauchen jedoch zügig Rechtssicherheit, wie diese Produktinformationsblätter aufgebaut sein sollen und welche Kennzahlen und Informationen sie enthalten müssen.“

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • rtr
    Startseite
    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%