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EU-Kommission Internetkäufe in Europa sollen leichter werden

Unbeschränkt einkaufen im Netz? Die EU-Kommission will die Grenzen des Online-Handels in Europa weiter einreißen – und eine wettbewerbsrechtliche Untersuchung einleiten.
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Nach Angaben der EU-Kommission hat 2014 rund die Hälfte aller Verbraucher im Internet eingekauft. Quelle: dpa
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Nach Angaben der EU-Kommission hat 2014 rund die Hälfte aller Verbraucher im Internet eingekauft.

(Foto: dpa)

Berlin Die EU-Kommission will den grenzüberschreitenden Online-Handel in Europa erleichtern. Dazu soll eine wettbewerbsrechtliche Untersuchung mit dem Ziel eingeleitet werden, Hürden zu erkennen und zu beseitigen, kündigte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager am Donnerstag am Rande einer Internationalen Kartellkonferenz in Berlin an. „Es ist höchste Zeit, die verbleibenden Hindernisse für den elektronischen Handel aus dem Weg zu räumen“, begründete sie ihren Vorstoß. Die Kommission kann solche Untersuchungen durchführen, wenn ihr Hinweise vorliegen, dass der Wettbewerb in einer Branche nicht reibungslos funktioniert. Vestager will ihren Vorschlag in den kommenden Wochen der Kommission vorlegen. Erste Ergebnisse der Prüfung sollen Mitte 2016 vorliegen.

„Wer auf einer Reise im Ausland ist, kann in ein Geschäft gehen, etwas kaufen und dies anschließend mit nach Hause nehmen“, sagte Vestager. Beim Einkauf im Netz sei es hingegen nicht ohne weiteres möglich, in einem ausländischen Online-Geschäft einzukaufen. So würden potenzielle Kunden aufgrund ihrer ausländischen Kreditkarte oder Adresse oft ausgeschlossen. „Das ist paradox“, sagte Vestager. „Das begrenzt die Auswahl und wirkt sich auf die Preise aus.“

Kommissionsangaben zufolge kaufte 2014 rund die Hälfte aller Verbraucher im Internet ein. Allerdings hätten nur 15 Prozent von ihnen in einem anderen EU-Mitgliedsstaat per Internet eingekauft.

  • rtr
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