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EU-Kommissionspräsident Juncker will Mehrwertsteuer für Digitalzeitungen senken

Gedruckte Zeitungen werden mit einer Mehrwertsteuer von sieben Prozent, digitale mit 19 Prozent verkauft. Jean-Claude Juncker findet das nicht zeitgemäß. Er fordert eine Mehrwertsteuersenkung für Digitalzeitungen.
1 Kommentar
Der Kommissionspräsident hat Pläne für die Medien. Quelle: ap
Jean-Claude Juncker

Der Kommissionspräsident hat Pläne für die Medien.

(Foto: ap)

Brüssel EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will eine ermäßigte Mehrwertsteuer auch für digitale Medieninhalte in der EU vorschlagen. Der für Steuerfragen zuständige EU-Kommissar Pierre Moscovici werde in der ersten Jahreshälfte 2016 eine entsprechende Initiative vorlegen, kündigte Juncker am Mittwochabend auf einer Veranstaltung der deutschen Zeitungsverleger (BDZV) in Brüssel an. In Deutschland gilt für gedruckte Zeitungen der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, auf deren digitale Ausgaben aber der Satz von 19 Prozent.

Juncker wies darauf hin, dass es bei der Verabschiedung der entsprechenden EU-Richtlinie 1991 noch keine Online-Zeitungen gegeben habe. „Wenn die EU-Kommission – die Vorgängerkommission – nicht zur Kenntnis nimmt, dass inzwischen eine kleine Revolution stattgefunden hat und auf ihren bisherigen Regeln kleben bleibt, dann wird dies jetzt geändert“, sagte Juncker. Die EU brauche eine technologieneutrale Erhebung der Mehrwertsteuer.

  • rtr
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1 Kommentar zu "EU-Kommissionspräsident: Juncker will Mehrwertsteuer für Digitalzeitungen senken"

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  • Glaubt der Mann etwa, dass er die deutschen Medien so kaufen kann?

    Luxemburg mag anders sein. Wenn er das glaubt, sollte er sich dort um ein Mandat bemühen und "gewinnen".