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EU-Krise Barroso und Schröder beschwören europäischen Geist

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und der EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso haben zur Überwindung der Finanz- und Verfassungskrise der Europäischen Union den europäischen Geist beschworen.
Schröder und Barroso in Aachen. Foto: dpa

Schröder und Barroso in Aachen. Foto: dpa

HB AACHEN. „Die europäischen Institutionen - das Europäische Parlament, die Kommission - und die überzeugten Europäer müssen enger zusammenstehen“, sagte Schröder am Mittwoch in Aachen. Europa werde trotz der Krise weiter vorangehen, sagte Barroso. Das Verständnis als Markt allein reiche dazu aber nicht aus. „Europa braucht Geist und Gefühl“, sagte er.

Barroso betonte den bisherigen Beitrag Deutschlands und seiner Bürger für die europäische Integration. „Danke dafür was Deutschland für die europäische Integration geleistet hat“, sagte er. Er und Schröder unterstrichen erneut die Notwendigkeit der wirtschaftlichen und politischen Integration. Die Position Europas als „Wirtschaftskraft, Friedensmacht und Sozialidee“ müsse gefestigt werden, sagte Schröder. Damit distanzierten sich beide erneut von dem britischen Premierminister Tony Blair, ohne ihn ausdrücklich zu nennen.

Barroso und Schröder wollten auf Einladung von dem Vorsitzenden der Sozialdemokraten im Europaparlament, Martin Schulz, über Wege aus der Verfassungs- und Finanzkrise beraten. Europa dürfe sich nicht auseinander dividieren lassen, sagte Schulz. Zuversichtlich sehe er der britischen EU-Ratspräsidentschaft vom 1. Juli an entgegen. „Ich gehe davon aus, dass Blair als Ratspräsident seine Vermittlerrolle wahrnehmen wird“, sagte Schulz.

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