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EU Merkel für Brüsseler Top-Job vorgeschlagen

Die Vizepräsidentin der EU-Kommission moniert, die Spitzenposten in Brüssel würden von „Männerrunden im Hinterzimmer “ vergeben. Das will Margot Wallström nun ändern - und bringt die deutsche Bundeskanzlerin ins Spiel.
Die schwedische EU-Kommissarin Margot Wallström will mehr Frauen in Brüsseler Spitzenpositionen. Foto: dpa

Die schwedische EU-Kommissarin Margot Wallström will mehr Frauen in Brüsseler Spitzenpositionen. Foto: dpa

HB BRÜSSEL. Die schwedische EU-Kommissarin Margot Wallström wünscht sich Frauen wie Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Brüsseler Spitzenposten. „Es gibt weibliche Führungspersönlichkeiten, wenn es darum geht, europäische Top-Jobs zu besetzen“, sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission am Mittwoch. Die Schwedin nannte in diesem Zusammenhang auch Kanzlerin Merkel. Wallström forderte die Parteien auf, weibliche Kandidaten vorzuschlagen.



Wallström kritisierte zugleich das Verfahren zur Benennung der künftigen Präsidenten von Ministerrat, Kommission und Parlament: „Wir müssen noch viel tun, um die Demokratie zu stärken.“ Wichtige Posten würden von Männerrunden im Hinterzimmer vergeben. „Ich bin sehr besorgt, dass alle diese Führungspersonen Männer sein werden“, sagte die Kommissarin. Das gäbe „kein gutes Bild“ für Europa.



Sie selbst bewerbe sich nicht um eine solche Position, betonte Wallström. Frauen wie Angela Merkel, die erste irische Präsidentin Mary Robinson, die finnische Staatschefin Tarja Halonen, die italienische Politikerin Emma Bonino oder die frühere griechische EU-Kommissarin Anna Diamantopoulou wären aber geeignet. „Ich begrüße Kandidaturen von Frauen“, sagte Wallström. Sie habe aber mit keiner dieser Politikerinnen über einen solchen Schritt gesprochen.



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