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EU Merkel reagiert zurückhaltend auf Roms Drohung im Migrationsstreit

Italien droht, keine EU-Beitragszahlungen mehr zu leisten, wenn es im Migrationsstreit zu keiner Einigung kommt. Merkel will dazu keine Stellung beziehen.
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Roms Drohungen kommentiert die Bundeskanzlerin sehr zurückhaltend. Quelle: dpa
Angela Merkel

Roms Drohungen kommentiert die Bundeskanzlerin sehr zurückhaltend.

(Foto: dpa)

Brüssel/Rom/BakuBundeskanzlerin Angela Merkel hat äußerst zurückhaltend auf die italienische Drohung reagiert, die EU-Beitragszahlungen zu stoppen, wenn keine Lösung in der Flüchtlingsfrage zustande komme. Merkel sagte am Rande eines Besuchs in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku, in Brüssel fänden gerade Diskussionen über die Verteilung von Flüchtlingen statt. „Da bringen alle Länder auch ihre Positionen ein.“ Bis Ende August sollten Fortschritte erreicht werden. Die Gespräche seien „alles andere als einfach“.

Der Chef der italienischen Regierungspartei Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi Di Maio, hatte der EU mit einem Stopp der Beitragszahlungen gedroht. Wenn sich die EU nicht unverzüglich auf eine Lösung für das Schiff „Diciotti“ und eine Verteilung von Flüchtlingen einigen könne, seien er und „die gesamte Fünf-Sterne-Bewegung nicht mehr bereit, der EU jedes Jahr 20 Milliarden Euro zu geben“, sagte Vize-Premier Di Maio in einem Video auf seiner Facebookseite. Als Frist für eine Einigung nannte er bereits das Ende eines EU-Treffens am Freitag in Brüssel.

Brexit 2019
  • dpa
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