Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

EU-Staaten Devisenmarkt-Regulierung schreitet voran

Um neue Skandale zu verhindern, haben sich die EU-Staaten auf eine gemeinsame Position zur Bekämpfung von Devisenmarkt- und Zinsmanipulationen geeinigt. Zuletzt flogen Preisabsprachen auf.
Kommentieren
Wegen Absprachen bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen hatten Aufsichtsbehörden gegen mehrere Banken hohe Geldbußen verhängt. Quelle: dpa
Euroscheine

Wegen Absprachen bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen hatten Aufsichtsbehörden gegen mehrere Banken hohe Geldbußen verhängt.

(Foto: dpa)

LondonDie EU-Staaten haben sich auf eine gemeinsame Position zur Bekämpfung von Devisenmarkt- und Zinsmanipulationen geeinigt. Sie stellten am Freitag einen Gesetzentwurf vor, der neue Skandale verhindern soll. Er zielt auf eine strengere Aufsicht zentraler Referenzsätze ab, die die Basis für weltweite Finanzgeschäfte enormen Ausmaßes sind. Zweifel an der Integrität der Indizes, die als branchenweite Richtgrößen (Benchmarks) genutzt werden, könnten das Vertrauen der Märkte untergraben, zu Verlusten für Verbraucher und Investoren führen sowie die Realwirtschaft verzerren, mahnte Lettland, das derzeit die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Der Entwurf soll als Grundlage für Verhandlungen mit dem Europaparlament dienen, das einem endgültigen Gesetz zustimmen muss.

Wegen Absprachen bei der Festsetzung von Referenzzinssätzen hatten Aufsichtsbehörden gegen mehrere Banken hohe Geldbußen verhängt. Auch auf den Devisenmärkten war Manipulation von Benchmarks aufgedeckt worden. Zur Ermittlung der Referenzwerte melden Markteilnehmer die Preise, zu denen sie aktuell handeln.

Brexit 2019
  • rtr
Startseite

0 Kommentare zu "EU-Staaten: Devisenmarkt-Regulierung schreitet voran"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote