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Flüchtlinge

Deutschland wird ebenfalls Tausende Flüchtlinge aufnehmen.

(Foto: dpa)

EU-Umsiedlungsprogramm Deutschland nimmt mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und Nahost auf

Bis Herbst 2019 sollen mindestens 50.000 Flüchtlinge in der EU angesiedelt werden. Die EU unterstützt die Aufnahmeländer mit einer halben Milliarde Euro.
36 Kommentare

„Deutschland nimmt 10.000 schutzbedürftige Flüchtlinge auf“

Berlin Deutschland wird laut EU-Kommission im Rahmen eines EU-Umsiedlungsprogramms mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufnehmen. Eine entsprechende Zusage der Bundesregierung sei in dieser Woche eingegangen, sagte EU-Migrations- und Innenkommissar Dimitris Avramopoulos den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Weil aus anderen Mitgliedstaaten bereits die Zusage für die Aufnahme von 40.000 Flüchtlingen vorliege, sei das Ziel des „Resettlement-Programms“ bereits erfüllt und werde wohl sogar übertroffen. „Die deutsche Regierung ist erneut zur Stelle, wenn es um internationale Solidarität geht“, lobte der EU-Kommissar.

Das Programm hatte die Kommission im vergangenen Sommer aufgelegt, um besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen einen direkten und sicheren Weg nach Europa zu öffnen. Bis Herbst 2019 sollen mindestens 50.000 Flüchtlinge vor allem aus Nordafrika in der EU angesiedelt werden. Die EU unterstützt die Aufnahmeländer mit einer halben Milliarde Euro. Avramopoulos wird an diesem Donnerstag in Berlin erwartet. Er trifft sich hier mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).

Der EU-Kommissar drängte Berlin zugleich, die in der Flüchtlingskrise eingeführten Grenzkontrollen bald wieder abzuschaffen. Er werde solchen Kontrollen „nicht für immer“ zustimmen, sagte er. „Wir müssen zügig zur normalen Funktionsweise des Schengensystems zurückkehren.“ Die Wiedereinführung dauerhafter Grenzkontrollen im Schengenraum wäre ein schwerer Rückschlag, warnte Avramopoulos. Es gehe um Reisefreiheit und das Gefühl, in der EU zusammenzugehören.

Deutschland hatte erst vor kurzem angekündigt, die Kontrollen an der Grenze zu Österreich über die gesetzte Frist im Mai hinaus zu verlängern. Die EU-Kommission will hingegen ein möglichst rasches Ende.

  • dpa
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36 Kommentare zu "EU-Umsiedlungsprogramm: Deutschland nimmt mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und Nahost auf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wie gut das es natürliche Abwehrmechanismen gegen Regierungen gibt.

    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/terrorverdacht-die-afd-ist-eine-gefahr-fuer-die-innere-sicherheit-in-diesem-land/21193056.html
    „Prepper“ bereiten sich - zum Teil auch durch das Horten von Waffen und Munition - auf Katastrophen oder den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung vor.

  • Herr Börder
    Vielen Dank für Ihre guten Wünsche; aber Sie gehören zu denen, die aber auch gar nichts kapiert haben.

  • Wann kapiert endlich das HB, dass es terminologisch keine "Flüchtlinge" gibt, die bei uns nun wieder zu tausenden einziehen wollen. Es gibt Asylbewerber, Schutzsuchende, die zeitlich befristet ihr Heil in Europa suchen und es gibt Einwanderer, die dauerhaft aus wirtschaftlichen Gründen hauptsächlich in Deutschland bleiben wollen. Ich bin kein Flüchtling und ich fühle mich auch nicht als solcher, nur weil ich schutzsuchend meine angestammte Heimat in Oberbayern verlassen muss wegen einer unsäglichen Politkaste, die ihr Unheil sowohl in Berlin als auch in Brüssel treibt.

  • "EU-Umsiedlungsprogramm: Deutschland nimmt mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und Nahost auf"
    Warum nehmen wir wider Flüchtlinge aus anderen Ländern auf?
    Wie kann die Regierung diesem falschen Weg weiter gehen? Haben diese Leute nichts aus der Vergangenheit gelernt?
    Wo bleibt der Aufschrei des Innenmisters?
    Wider werden Menschen aus einer Kriegszone in die Sozialkassen der BRD geholt, mit welchem Recht?
    Hat der Bundestag dieser Aktion zugestimmt?
    Was hier abläuft endet in einem Bürgerkrieg, nur leider sind die verantwortlichen Politiker dann nicht mehr in Amt und Würden, und vermutlich in einem Ausländischen Land um ihre üppigen Pensionen zu verprassen.
    Vielen Dank an diese unfähigen Politiker in Berlin.

  • @ Hans Send
    Gute Reise. In diesem Forum wird man Sie zweifellos sehr vermissen.

  • "Die deutsche Regierung ist erneut zur Stelle, wenn es um internationale Solidarität geht"
    Endlich mal wieder einer, dieser Avrapopolos, der uns Deutsche lobt. BRAVO, wir sind wieder bei jeder Scheiße ganz vorne mit dabei; Verzeihung, schon wieder so eine Attacke auf einen "gewählten" Volksvertreter aus der Kaste der heiß geliebten EU-Schmeißfliegen. Ich hab' ein Riesenproblem mit meiner rechtslastigen
    "fremdenfeindlichen" Gesinnung und werde deshalb nun einen Antrag in Österreich stellen um dort als "Flüchtling", der vor deutschen, das Recht brechenden Volksvertretern "fliehen" muss, anerkannt zu werden.

  • @ Herr Grutte Pier 19.04.2018, 12:06 Uhr

    "Wir werden von Idioten regiert....."

    Nein, nein, nein und nochmals nein. Das ist alles voll beabsichtigt. Wir werden von Ideologen regiert. Schauen Sie sich an, was EU-Vize Timmermanns zum Thema Migration und "monokulturelle Nationalstaaten" so von sich gibt.

    Zudem erinnere ich an das bekannte Zitat von Ignazio Silone....

  • @ Michael Berger
    "Der Orban ist für Sie wohl ein ganz toller ... "

    Ich mag überhaupt keine Herrscher, und am liebsten würde ich dort leben, wo es keine Herrschaft von Menschen über andere gibt. Das geht an einem Ort, der zu keinem anderen Staat gehört bzw. auf den kein anderer Staat territorialen Anspruch erhebt - wie LIBERLAND:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liberland
    Ist ein herrliches Fleckchen Erde und liegt wie Budapest direkt an der Donau. Weder Kroatien noch Serbien erheben Anspruch auf das Land.
    Trotzdem verhindern die angrenzenden Staaten die Gründung von Liberland. Wieso wohl? In Liberland gäbe es keine Steuern und Zwangsabgaben, und daher würden vermutlich viele Leistungsträger aus diesen Staaten sich dort niederlassen. ;-)


  • @ Herr Konrad Gruner
    19.04.2018, 12:18 Uhr
    Das ist das, was uns immer eingeredet wird. Es ist aber nicht so. Es kommen die hier her, die sich einen Schleuser leisten können. Folglich also nicht die Ärmsten. Wenn Afrika seine Probleme nicht selber löst, wird sie keiner lösen. Bei der Zuwachsrate an Bevölkerung und der Korruption vor Ort, wird das nicht funktionieren. Mit unserer "Entwicklungshilfe" bewirken wir nichts. Außer einer weiteren Völkerwanderung. Wenn Staaten in Afrika ihre Probleme vernünftig angehen, können wir sie ja unterstützen. Es gibt auch solche Länder. Wenn man allerdings die Entwicklung derzeit in Südafrika anschaut, kann einem schon Angst und Bange werden. Da will die Regierungspartei das nachholen, was Zimbawe schon erledigt hat, weiße Farmer enteignen und die Menschen in Armut treiben. Wäre diese Entwicklung dann auch durch Deutschland verursacht? Wir müssen in der EU unsere Interessen vertreten. Im Nahen Osten "produzieren" andere die Flüchtlinge und uns will man ein schlechtes Gewissen einreden.

  • Gibt´s denn auch wieder ein Migranten-Werbefilmchen wie im Jahre 2015? Nur so kann eine Situation wiederholt werden, die man seit dem Jahr nicht mehr in den Griff bekommt. Und nur darauf kommt es an.

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article145792553/Der-Werbefilm-fuer-das-gelobte-Asylland-Germany.html

    PS: was sagt eigentlich die Afrikanische Union zu dem horrenden Verlust an Goldstücken, oder ist die für ihre Bürger nicht zuständig?

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