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EU-Unterhändler Barnier sieht keinen baldigen Durchbruch bei Brexit-Verhandlungen

EU-Unterhändler Barnier rechnet nicht mit einer baldigen Einigung bei den Brexit-Verhandlungen. Es könnte noch Monate dauern, bis ausreichend Fortschritte gemacht werden. Die Briten sind dagegen optimistischer.
28.09.2017 - 14:12 Uhr Kommentieren
Der EU-Unterhändler kritisierte, dass die britische Regierung bisher immer noch nicht genau gesagt habe, welche Summe sie für eingegangene finanzielle Verpflichtungen aus ihrer EU-Mitgliedschaft an Brüssel zahlen will. Quelle: Reuters
Michel Barnier

Der EU-Unterhändler kritisierte, dass die britische Regierung bisher immer noch nicht genau gesagt habe, welche Summe sie für eingegangene finanzielle Verpflichtungen aus ihrer EU-Mitgliedschaft an Brüssel zahlen will.

(Foto: Reuters)

Brüssel Bei den Verhandlungen über einen EU-Austritt Großbritanniens rechnet EU-Unterhändler Michel Barnier nicht mit einem baldigen Durchbruch. Nach der Brexit-Rede der britischen Premierministerin Theresa May in der vergangenen Woche sei zwar neue Dynamik in die Gespräche gekommen, aber es könnte noch Wochen, wenn nicht Monate dauern, bis ausreichend Fortschritte gemacht seien, um über die künftigen Beziehungen zwischen Brüssel und London zu verhandeln, sagte Barnier am Donnerstag nach dem Abschluss der vierten Verhandlungsrunde mit den Briten.

Der britische Brexit-Minister David Davis sagte hingegen: „Wir machen entscheidende Schritte nach vorne“. Besonders treffe das auf die Rechte jener EU-Bürger zu, die vom Austritt Großbritanniens unmittelbar betroffen sind, sagte er. Das sind EU-Ausländer, die in Großbritannien leben, und Briten, die ihren Wohnsitz in anderen EU-Staaten haben.

Ein weiterer zentraler Streitpunkt ist die sogenannte Brexit-Rechnung. Barnier kritisierte, dass die britische Regierung bisher immer noch nicht genau gesagt habe, welche Summe sie für eingegangene finanzielle Verpflichtungen aus ihrer EU-Mitgliedschaft an Brüssel zahlen will.

Die EU-Staats- und Regierungschefs müssen bei einem Gipfel ohne May im Oktober entscheiden, ob ausreichend Fortschritte gemacht wurden, um über die künftigen Beziehungen zu Großbritannien zu beraten - etwa über ein Handelsabkommen. Die Regierung in London will die Details der Trennung und das künftige Verhältnis parallel diskutieren.

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