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EU-USA-Gipfel Obama drängt Europa zur Lösung der Schuldenkrise

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Obama drängt die Europäer seit Monaten

In einer offiziellen Erklärung nach dem zweistündigen Treffen heißt es dagegen lediglich, die Weltwirtschaft befinde sich in einer schwierigen Phase. Die USA begrüßten die Bereitschaft der EU, „alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um die finanzielle Stabilität der Eurozone zu garantieren und die Krise zu lösen“. Die EU wiederum erwarte von den USA, die eigenen Schulden mittelfristig abzubauen.

Die USA haben in den letzten Wochen den Druck auf die Länder der Euro-Zone massiv verstärkt, ihre Krise zu lösen. Diese erzeuge erheblichen „Gegenwind“ für die US-Volkswirtschaft, sagte Obama-Sprecher Carney.

Regierungschefs der Euro-Zone hatten auf die zahlreichen Ratschläge aus Washington, die es von dort in jüngster Zeit gegeben hatte, indes zunehmend empfindlicher reagiert. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass sich die US-Politik selbst als unfähig erwiesen hat, ihre Schuldenproblematik zu lösen. So hatte das überparteiliche Schuldenkommitee, das einen Weg zum Abbau der Rekordschulden finden solle, erst in der Vorwoche sein Scheitern erklärt. Damit ist weiterhin unklar, wie die USA mit ihren Finanzproblemen umgehen wollen.

Umstritten ist insbesondere die Forderung aus den USA, dass die Europäische Zentralbank (EZB) noch mehr als bisher schon als Rettungsinstrument für bedrohte Eurozonenländer eingesetzt wird. Obama hatte bereits in der Vergangenheit darauf verwiesen, dass die Euro-Zone über die Mittel verfügen würde, die Krise in den Griff zu bekommen: Jetzt komme es aber auf die politische Führungsstärke an, die Möglichkeiten auch auszuschöpfen. Obama fordert von den Europäern seit Monaten zupackendes Handeln und bemängelt die zähen Entscheidungsprozesse in der EU. Bei einer gemeinsamen Währung müssten auch Finanz- und Wirtschaftspolitik abgestimmt werden. Außerdem sorgen sich die USA um die weltweite Konjunktur.

Die USA und die Europäische Union sind mit einem Volumen von 667 Milliarden Euro in 2010 weltweit die größten Handelspartner - laut der EU hängen insgesamt 15 Millionen Arbeitsplätze von dieser Beziehung ab. Die Europäer wiederum sorgen sich über den politischen Stillstand im Kampf gegen die gewaltigen US-Staatsschulden.

Die Entwicklung in Nordafrika wurde in der gemeinsamen Abschlusserklärung begrüßt. Zugleich hieß es aber: „Wesentliche Herausforderungen stehen bevor.“ Ägypten habe mit den Parlamentswahlen einen entscheidenden Schritt gemacht. Die Führung in Syrien wurde zum sofortigen Ende der Gewalt aufgerufen.

Brexit 2019
  • dpa
  • rtr
  • dapd
  • mzi
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15 Kommentare zu "EU-USA-Gipfel: Obama drängt Europa zur Lösung der Schuldenkrise"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Obama hat offenbar den Blick für die Realität total verloren. Es waren die USA welche die Probleme ausgelöste haben mit der Subprime-Krise. Die Schuldenkrise kommt jetzt noch hinzu.
    Ein Blick in die Geschichtsbücher würde Obama belehren, dass alle großen Wirtschafts- und Finanzkrisen von den USA ausgingen.

  • Schon der Titel des Artikels hat einen spontanen Lachanfall bei mir ausgelöst. Obama und die USA deren Staatsverschuldung alles sprengt was je dagewesen ist meint sich da auch noch einmischen zu müssen. Das ist nur noch lächerlich !!

  • Obama's Ruf "Haltet den Dieb" ist der untaugliche Versuch, von der Unfähigkeit abzulenken, die eigenen Probleme in den Griff zu bekommen.

  • Dear Obama,
    kümmer dich doch einfach um dein eigenes Armenhaus namens USA den ihr seid Pleite!
    Fu..you

  • Wenn Obama schlau wäre - was er ja offensichtlich nicht ist - dann würde er von Deutschland fordern, dass es die Eurozone verlässt. Und dass der Nordeuro kommt. Aber so schlau ist er eben nicht. Die Amerikaner wären die einzigen, die diesen gordischen Knoten zerschlagen könnten. Da könnte Obama als ein Wilson in die Geschichte eingehen. Aber jedes Verständnis, jedes Augenmaß fehlt diesem Wichtigtuer.
    Und darüber hinaus hat er doch eigentlich in Washington genug am Hals, das ihn beschäftigen sollte.

  • Der kenianische Bauer soll mal seine Mistgabel gebrauchen und den großen stinkenden Haufen gleichmäßig verteilen. Dann wird auch wieder etwas wachsen. Amerikanischer Boden ist so ausgelaugt wie der europäische auch. (Alte Bauernregel)

  • Ich glaube, der US-Präsident ist nicht prädestiniert der EU also Europa Ratschläge zu erteilen. Er muss sein eigenes Haus dringendst in Ordnung bringen.
    Er hat immer noch nicht begriffen, die meisten Probleme der Welt, nehmen ihren Anfang in den USA.
    Keine weiteren Ratschläge, keinen weiteren Druck aus den USA, für die Probleme der Welt, sondern der eigenen Haustüre kehren.
    Danke

  • Kann mich den Vormeinungen nur anschließen!

    Nur nicht Nachgeben, auch wenn er diesen Schwachsinn gebetsmühlenartig wiederholt.

  • Obama will lediglich von den Wirtschafts- und Finanzproblemen der USA ablenken und möchte eine Schuldfigur aufbauen, die er für sein mögliches Scheitern verantwortlich machen kann.

  • Schon wieder der Schuldenkoenig und Gelddrucker Obama. Der Mensch sollte wirklich mal BEGINNEN, seinen eigenen Stall aufzuraeumen. Aber ohne weiter gigantische Schulden zu machen und ohne Geld zu drucken. Alleine was die Welt durch die sonderbare US-Finanzpolitik durchmacht ist ein Skandal.

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