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Mehr als sieben Millionen Tonnen Plastikmüll gelangen jedes Jahr in die Weltmeere. Die EU will das ändern und den Staaten erlauben, Plastiktüten zu verbieten. Für einige ist der Vorstoß „völliger Unsinn“.

Kommentare

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  • Das Thema gehört vor die UN. Basta! Was nützt der Kleinmurks in Brüssel, wenn es die ganze Welt betrifft? Brüssel ist mehr als überflüssig.

  • Plastiktüten verbieten. Glübirnen verbieten. Staubsauger regulieren. Kanalprüfungen diktieren. Gurkenkrümmung regulieren. Geht es noch banaler??? Für so einen Mist sitzen in Brüssel so große Wasserköpfe??? Wann wird dieser Bevormundungswahnsinn endlich gestoppt? In freien Märkten haben die Erzeuger den Fortschritt zu lösen und nicht der unproduktive Brüsseler Wasserkopf! Zur Europawahl müssen wir den Euro- und EU-Phantasten gehörig eins auswischen. Die vielen europakritischen Bewegungen sollten wir großen Zulauf geben, damit der Irrsinn zurückgeschraubt wird.

  • Natürlich gehört kein Plastik
    in die Meere aber nehmen wir folgendes an:

    1 t Müll entsprechen etwa 2 m³

    dann entsprechen

    7 Mio t etwa 14 Mio m³

    also 14.000.000 m³ Müll/Jahr

    die 3. Wurzel aus 14.000.000 sind 241,01

    also ein Würfel mit den Seitenlängen 241 x 241 x 241 m.

    Wenn seit 80 Jahren Plastik der gleichen Menge ins
    Meer gelangt ist, dann ergibt sich folgende Rechnung:

    14.000.000 m³ x 80 = 1.120.000.000 m³

    daraus die 3. Wurzel ergibt einen Würfel von
    1.038 x 1.038 x 1.038 m

    also im Prinzip 1 km³

    Wo liegt mein Denkfehler?



  • Höchste Zeit, vernünftig zu werden. Bisher nehme ich Stoffbeutel mit zum Einkaufen, packe aber das Gemüse in die dünnen Tüten, die im Geschäft bereit liegen. Ab jetzt werde ich die, zu Hause ausgepackt, in die Stoffbeutel stecken, für den nächsten Einkauf.Wenn sie schmutzig sind, nehmen wir sie als Mülltüten. So einfach ist das. Denn bis das Gesetz endlich durch ist, gehen ja wohl noch ein paar Jahre ins Land.

  • Wie so oft ist es auch hier "nur" eine Frage der Erziehung. Und diese beginnt in den Kindergärten und Schulen.
    Nahezu täglich stolpere ich beim Joggen über herumliegende Schnapsflaschen, Plastiktüten verzieren die Landschaften so weit das Auge reicht. Doch außer mir macht sich keiner die Mühen, diesen Dreck ohne Entgelt von den Wegesrändern und aus den Straßengräben zu räumen.
    Fazit: Es geht nur über drakonische Erziehungsmaßnahmen.
    Die Einfuhr von Pfand auf alle Arten von Flaschen und Gläsern und empfindlichere Strafen bei Verstößen und Verklappung von Müll in der Landschaft mit Freiheitsentzug. Denn jedem sollte klar sein, dass er durch sein Fehlverhalten unmittelbar und direkt den Lebensraum für alle anderen verseucht und unbewohnbar macht. Hier gibt es wahrlich sehr viel zu tun. Der Vorschlag ist somit ein Denkanstoß in die richtige Richtung. Eine Steuer auf Plastiktüten geht jedoch am Ziel vorbei.

  • Vor 30 Jahren hieß es schon "Jute statt Plasik".Darüber wurden nur dumme Witze gemacht,selbstredend aus der gewissen politischen Ecke.Diese Initiative appellierte an die Freiwilligkeit,also die Vernunft,und weil das nicht funktioniert hat,es entspannt ignoriert werden konnte,muss es jetzt verboten werden.Das kommt 20 Jahre zu spät,aber so ist das mit der Vernunft.

  • Der Plastikmüll in den Weltmeeren ist gigantisch und verheerend. Und verleidet den Appetit auf Fisch.
    Man sollte erstmal naheliegendes beantworten und angehen in der EU: Wer verursacht den Plastikmüll im Mittelmeer, in Ost- und Nordsee. Das dürfte so schwer doch gar nicht sein zu beantworten. Plastiktüten tragen in der Regel Reklame.
    Kommt ein Großteil davon nicht auch von der explosionsartig gewachsenen Zahl der Kreuzschiffe mit ihren tausenden Passieren und Besatzungen ?

  • Es gibt zig Institutionen vorhanden, die eigentlich verantwortlich sind, um diese Grundsatzthematik anzupacken und diese im Sinne der Sache zu lösen. Irgendwann hat wieder einmal einer davon einen lichten Moment und es wird palavert und halbherzig thematisiert.
    Der eigentliche Verein, der absolut etwas machen müßte, wäre die UNO, die sogenannte Staatengemeinschaft, da das Problem nur weltweit gelöst werden kann. Nicht im Ansatz passiert etwas. Einzelne Staaten oder deren Organisationen, wie die EU, doktern herum und wollen mit einer Tütensteuer dieses Problem angehen. Schwachsinniger geht's nimmer. Anstatt der UNO "in den Arsch" zu treten, will man deren Arbeit eigenmächtig erledigen. Solange das nicht TOP 1 auf den UNO-Versammlungen wird, wird das Plastikproblem Flickwerk bleiben. Aber, das kommt davon, wenn Schwachköpfe ans Ruder gelassen werden.

  • ich mache meistens Urlaub auf den Kanaren, dort beobachte ich an den Stränden, daß die viele Menschen egal welcher Nation, Plastikflaschen, Plastikbeutel, Kippen und auch Getränkedosen achtlos wegwerfen. Da können auch ruhig Abfallkörbe in erreichbarer Entfernung stehen.

    Wenn man jemand sieht und drauf anspricht, wird man dumm angemacht. Zuhause vielleicht hui, im Urlaub aber pfui.

    Es gi bt doch einige Stellen in den Ozeanen, speziell Pazifik, wo in kilomerweitem Umkreis Plastikmüll sich im Kreise dreht.

    Lohnt es sich noch nicht, diesen mit Schiffen, die auch Öl aufnehmen können, einzusammeln. Falls das noch nicht wirtschaftlich ist, wäre es eine von der Weltgemeinschaft zu finanzierende Aufgabe. Sinnvoller als die ganzen Klimagipfel, die doch nur Gelaber bringen.

  • kann die e sich nicht entlich selbst abschaffen?! schlimmer als kp.

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