Euro-Bonds CDU-Wirtschaftsrat fordert Barrosos Rücktritt

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso soll wegen seines Eintretens für Euro-Bonds zurücktreten. Das zumindest fordert der CDU-Wirtschaftsrat, er begehe damit „eine Todsünde“.
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Rücktritt gefordert: Jose Manuel Barroso Quelle: AFP

Rücktritt gefordert: Jose Manuel Barroso

(Foto: AFP)

BerlinDer Wirtschaftsrat der CDU hat EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso wegen dessen Eintreten für Euro-Bonds zum Rücktritt aufgefordert. Mit der Forderung nach Einführung gemeinsamer Euro-Staatsanleihen „begeht Barroso eine Todsünde und zerreißt die Gemeinschaft“, kritisierte der Präsident des CDU-Wirtschaftsrats, Kurt Lauk, am Donnerstag in Berlin. „Wenn er seinen Vorschlag nicht zurücknimmt, sollte er so schnell wie möglich sein Amt zur Verfügung stellen“, forderte Lauk.

Mit der Einführung von Eurobonds würde die Bonität Deutschlands herabgestuft werden, erklärte Lauk. „Statt Gefälligkeitspolitik für die Schuldensünder zu betreiben, ist ein Kommissionspräsident gefordert, die Stabilitätsländer zu schützen.“ Barroso sei dabei, „Europas Schwächen statt Europas Stärken zum Maßstab für die Zukunft zu machen“. Barroso hatte am Vormittag vor dem EU-Parlament in Straßburg seine Forderung nach Euro-Bonds bekräftigt. Die Bundesregierung lehnt solche gemeinsamen Anleihen ab.

  • dapd
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13 Kommentare zu "Euro-Bonds: CDU-Wirtschaftsrat fordert Barrosos Rücktritt"

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  • Du sprichst mir aus der Seele. Wir alle erleiden riesige Wohlstandsverluste ohne vernünftigen Sinn. Nur damit die nächste Politik Hirarchie weiterhin aus dem Vollen schöpfen kann. Das mit den Wohlstandsverlusten haben die meisten nämlich noch nicht kapiert.

  • Wäre schön, wenn wir diesen ober-eitlen vorlauten EU Beamten nicht mehr sehen und hören müssten.Danke CDU Wirtschaftsrat, Danke für die klaren Worte.

  • Der hat sich strafbar gemacht! Anzeigen!

  • Sie sagen es! Unsere Politiker denken im Gegensatz zu Barroso nur an die EU und nicht an die eigene Bevölkerung!
    Für unsere Finanzen treten öffentlich nur Frank Schäffler, Peter Gauweiler und Wolfgang Bosbach ein. Von den anderen "Abweichlern" hört man nicht viel.

    Auch wir haben Politiker nötig, welche für UNSER Land Politik machen! Sonst brauchen wir sie nicht.

  • Barroso und der teuere, antidemokratische Brüsseler Verein sollten endlich in der Versenkung verschwinden.
    Jeder hat hier nur nach seinem eigenen Vorteil getrachtet, aber Deutschland soll solidarisch sein und alles bezahlen! NEIN! ES REICHT!
    Sein eigenes Land hat sich in die Pleite manövriert und uns will Herr Barroso Vorschriften über unser Geld machen!

    Diese EU und dieser Euro werden als die größte Fehlentscheidung dieses Jahrtausends in die Bücher eingehen!

    Das hätte nur etwas werden können, wenn sich ALLE an die Regeln gehalten hätten. Da sich menschliches Verhalten aber nicht ändern wird, wird diese EU mit ihrer Währung zusammenbrechen. Die Menschen in Geber- und Nehmerländern wollen das nicht! Für jeden ist es von Nachteil!

    Zurück zur EWG - das hat funktioniert! Wenn man sich verfahren hat, kann man auch nicht weiter auf der gleichen Autobahn bleiben. Sonst kommt man nie an sein Ziel.

    Raus aus EU und Euro!

  • Dieser Mann machte Sommerurlaub auf der Yacht eines griechischen Milliardärs. Er verweigerte jeden Kommentar über eventuelle Zuwendungen.

    Barroso ist ein korrupter Halunke!

  • ... und um drei Ecken herum gleich das Geld für Bezahlung mehrfach mitliefern !!!

  • Vor dem Euro hatten Italien und Spanien auch 7% Zinsen zu zahlen.
    Warum sollen deutsche, finnische,... Steuerzahler für fremde Länder haften?
    Warum sollen diese Steuerzahler französische, spanische, britische, schweizer, luxemburgische, amerikanische (via CDS) Banken retten, und dafür kaputte Infrastruktur, ein schlechtes Bildungswesen und eine Schuldenlast für die kommenden Generationen in Kauf nehmen?
    Diese Bürger wurden nie gefragt, ob sie den Euro wollen. Eine kleine Elite, die der Hochfinanz und den Konzernen dient, kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass die Masse, die durch den Euro ohnehin Wohlstandsverluste hinnehmen musste, freudig auch noch die Haftung für fremde Staaten und deren Banken übernimmt.

  • Aber dafür können wir weiter fleißig exportieren und Pro Monat 14 Milliarden Leistungsbilanzüberschuss einfahren! Pro Monat (muss wiederholt werden)

  • Les Eurobonds faciliteraient la convergence des économies des pays Euro. Le danger serait un manque de discipline budgétaire. Des clauses devraient permettre d'exclure les pays qui ne respectent pas la limite des 3%. Ceux-ci n'auraient pas accès aux Eurobonds.
    Il est bien évident que si un pays qui est déjà en difficulté, comme l'Espagne ou l'Italie, doit payer 3% à 4% de plus d'intérêts que les pays à économie forte comme l'Allemagne, ce pays a très peu de chances de sortir de ses difficultés ou de redevenir compétitif. Je suis persuadé que tout le monde le sait très bien.
    Sur ce point les conditions doivent être les mêmes pour tous les pays de la Zone Euro.
    Le problème est que les pays les plus avantagés ne veulent renoncer à aucun de leurs avantages.
    C'est donc le principe du chacun pour soi, « Eigene Verantwortung » tant cher aux Allemands qui finira par faire éclater la Zone Euro.

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