Euro-Clearing in London vor dem Aus? Brüsseler Drohungen

Die EU droht London, das gesamte Euro-Clearing wegzunehmen. Doch es gibt ein Problem: Das Transaktionssystem lässt sich nicht einheitlich verlagern, ohne dabei Verwerfungen an den Märkten zu riskieren. Ein Kommentar.
London ist der wichtigste Handelsplatz für Transaktionen in Euro. Quelle: Reuters
Lobby der LSE

London ist der wichtigste Handelsplatz für Transaktionen in Euro.

(Foto: Reuters)

BrüsselDer Brexit wirft lange Schatten voraus – insbesondere auf die City of London. Dass der größte Finanzplatz Europas unter dem britischen EU-Austritt leiden wird, ist schon lange klar. Dass die EU nicht tatenlos dabei zusieht, wie die Abwicklung des auf Euro lautenden Derivatehandels in einen Drittstaat abwandert, kann auch niemanden verwundern. Dieses Geschäft konzentriert sich zu drei Vierteln auf den Finanzplatz London. Wenn dort große Clearing‧häuser in eine Schieflage geraten, könnte das die europäische Währung ins Wanken bringen. Insofern hat die EU ein berechtigtes, ja existenzielles Interesse daran, dieses Geschäft nach dem Brexit weiterhin unter Kontrolle zu behalten.

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