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Während Griechenland die Euro-Zone verlassen könnte, braucht Spanien nach IWF-Angaben mehrere Milliarden Euro an Hilfen. Was ist das richtige Vorgehen? Die EU-Finanzminister wollen telefonieren – noch heute.

Kommentare

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  • Die EU und somit ganz Europa steht in diesen Zeit am Scheideweg seiner Zukunft. Griechenland haben wir bereits seiner selbst überlassen und sobald die Radikalen die offizielle Mach erhalten wird ein Land über Jahrzehnte seine Anschluss an die Gemeinschaft verlieren.

    Aber sind Spanien usw in einem Jahr auch an dieser Stelle? Erwartet uns zukünftige der nächste Schuldenschnitt?
    Und der Steuerzahler soll dafür wieder bezahlen?

    Ein Unternehmen in der freien Wirtschaft wäre bereits vor Jahren vor die Hunde gegangen. Doch wer entscheidet das bei einem Staat? Rating Agenturen die nur auf den Profit seiner Besitzer aus sind oder Politiker die mit Ihren Entscheidungen die Krise erst verursacht haben. Politiker die wussten, dass das Land jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hat. Doch jede Neuverschuldung wurde im Blick auf die Wiederwahl genehmigt.

    In spätestens 10 Jahren wir das System aus Banken, Staaten und Schulden nicht mehr in der weise bestehen wie wir es heute kennen.

    Dafür das Deutschland die meisten Mittel zur Verfügung stellen soll aber das wenigste Entscheiden darf steht in keiner Relation. Ein Unternehmen welches in schweren Zeiten Kredite von seiner Bank erhält muss sich auch an Auflagen halten.

  • Wann begreifen die Kommentatoren, dass die Politiker die Banken nicht freiwillig fallen lassen können? Das ist unmöglich, weil die Banken sonst keine Staatsanleihen mehr kaufen und andere Käufer gibt es nicht! Keine Staatsanleihenkäufe, kein Geld für die Staaten, keine Rentenzahlung nix mehr. Aus die Maus! Dies ist die logische und unumstößliche Schlußfolgerung. "Alle" Papierversprechen werden gebrochen, wir sehen es jeden Tag. Ergo: Kauft wahres ehrliches (Metall)Geld und speichert es so, das die staatlichen Räuber es nicht finden. Dann abwarten, bis dieser ganze Schuldenscheiss zusammenfällt und anschließen der Neustart des 100m Laufes erfolgt. Die Edelmetallbesitzer sind dann schon an der 50m Linie und werden logischerweise die Gewinner sein!

  • Nachts geht das Telefon
    und ich weiß es schon,
    das kannst nur Du sein.
    ........

  • ALLE wissen doch dass die FPIIGS-Staaten und die FPIIGS-Banken NIEMALS ihre Schulden zurückzahlen werden / können / wollen.

    Wenn man daher von "Garantien geben" oder "Haftung übernehmen" redet heißt das in Realität, dass das Geld das Deutschland hier "im Feuer" hat in jedem Fall schon unwiederbringlich weg ist!

    Die Drohung dass Deutschland beim Euro-Austritt viel Geld verlieren würde ist also Volksverdummung, denn das Geld um das es geht IST IN JEDEM FALL VERLOREN.
    Es geht also nur darum schlechtem Geld nicht noch gutes Geld hinterher zu werfen.

    Und nach dem früher oder später in jedem Fall kommenden crash werden die FPIIGS fordern, sofort beim Neustart mit einer finalen Transferunion zu beginnen.

  • Und ihr wählt nächstes Jahr trotzdem diese Rettungsschirm Abnicker wieder, siehe Umfragewerte(ob rot oder schwarz ist ja auch egal,), also gebt den Spanien ruhig mal 200mrd, erinnert sich eh keiner dran. ESM kommt eh durch, und selbst gegen ACTA gehn mehr auf die Strasse, geht uns halt zu gut da bewegt sich keiner vom Sofa; und wenn wirs hier richtig spüren ists eh zu spät.

  • die spanischen Banken bräuchten Finanzhilfen in Höhe von mindestens 40 Milliarden Euro.
    -----------------------------------
    Quartalsmäßig wie Griechenland..?
    Bei den Notpatienten,handelt es sich um 10 von 17 und
    ein Ende ist nicht in Sicht.
    Mir wäre sehr an Immunitätsaufhebung unserer und der Brüsseler Entscheidungsträger gelegen.Diese verfehlte und Kostenintensive Europapolitik,kennt doch die Verursacher,
    welche sich jetzt einen schönen Lenz/Lebensabend machen.
    Alleine schon,das man die Deutschen in dieses Konstrukt
    ohne Referendum hineingepreßt hat,müßte bestraft werden..

  • ............Laut dem Chefvolkswirt von JP Morgan braucht Spanien 350 Mrd. Euro, um sich selbst, seine Banken und die Regionen zu finanzieren. Diese Zahl steigt von Tag zu Tag massiv an. Bald sind wir bei einer Billion Euro oder mehr.



    Spanien ist die viertgrösste Volkswirtschaft in der Eurozone und bereits in einer Depression, wie die Arbeitslosigkeit (amtliche Zahlen) von allgemein 25% und bei der Jugend von über 50% zeigen. Daher geht auch die Steuerleistung massiv zurück, während die Sozialausgaben explodieren........

  • @Ben

    Da wollen wir doch mal noch eine Schippe drauflegen:

    Spanien hat Verpflichtungen für DIE EZB von derzeit etwa € 332 Mrd, garantiert mit rund € 67 Mrd. für die EIB [Europäische Investionsbank], steuert p.a. € 20 Mrd. zum EU-Budget bei und hat last but not least runde € 150 Mrd. als Haftung für die EU Stabilisierungs Fonds im Feuer.

    Wie sollen diese Haftungsrisiken weiterhin glaubhaft vertreten und bewertet werden, wenn Spanien unter einem dem Rettungsschirm einnistet (?)

  • Die "Leineweber-rule" sagt 50% hinterlegte Sicherheiten, was das prozentuale Marktrisiko abdeckt, somit 250 Mio. Steigen die Assets auf 600 Mio (Marktpreisprinzip) sind 50 Mio. nachzuschießen. Es handelt sich also immer um 50% margin, wobei ein täglicher margin-call erfolgt. Fällt der Markt, bleibt das implementierte, unbedingt erforderliche Höchstwertprinzip auf jede einzelne Position. Fallen die assets auf dann 400 von 600 bleiben die 300. Mio an hinterlegten Sicherheiten bestehen.
    Damit wird es für den institutionellen Investor immer teurer mit einem Hebel zu spekulieren. Man implementiert gesetzlich einen negativen leverage-effect. Fallen die assets auf 200 erfolgt ein finaler margin-call die Position aufzulösen, weil nur ein Marktwert von 200 zuzüglich 300 Sicherheiten auf den Investitionswert die investierten 500 Mio. abdecken. Wird nicht sofort über 300 Mio. nachgeschossen, wird taggleich die Position liquidiert, wie bei einem normalen Termingeschäft. Der Hedgefonds muss also mit Zwangsliquidation rechnen und vorsichtig investieren, und der Investor muss aufpassen, dass seine Risiken überschaubar und beherrschbar bleiben.
    Eingeführt werden kann die "Leineweber-rule" mit 10% für das erste Halbjahr des Inkrafttreten des Gesetztes, wobei alle 6 Monate weitere 10% hinzukommen, bis nach zweieinhalb Jahren die 50% Risikopuffer erreicht sind.
    Das Gesetz ist einfach, planbar und kann sich auf ein paar Paragraphen mit Durchführungsverordnung beschränken. Alle rent-seeking Lobbys können davon gejagt werden, und brauchen sich um Manipulation der Gesetzgebung nicht mehr bemühen, und das weltweit.

    Die "Leineweber-rule" ist das weltweit beste Instrument um die Hebel der Investmentbanker lahmzulegen und alle Systemrisiken künftighin auszuschalten. Hätte man die "Leineweber-rule" vor 10 Jahren eingeführt, wäre die Weltwirtschaft nie in Gefahr gewesen.
    Anmerkung: Die "Leineweber-rule" ist in Abwandlung auch auf Immobilienmärkte übertragbar.

  • Bofinger sollte sich die so genannte "Leineweber-rule" zu eigen machen. Die Regulierung geht ganz einfach: Sobald sich Banken an diversen Modellen der Schattenbanken beteiligen, haben sie ein 50% Ausfallrisiko in die Bücher zu nehmen. In Konkreto hat jeder institutuionelle Anleger zusätzlich zu seinem Investment (von 100%) 50% als unverzinsliche Barreserve auf einem Konto der nationalen Notenbank zu hinterlegen, was das BaFin und ein europaweites Aufsichtsamt überwacht. Wird festgestellt, dass die Sicherheiten um 10% zu knapp bemessen sind, (Schwellenwert 45%) wird die gesamte Einlage abgezogen und das Investment bei der Schattenbank ohne Regressansprüche aufgelöst. Alle Finanzprobleme dieser Welt sind per sofort gelöst, wenn man diese Regel weltweit implementiert. Es handelt sich hier um die so genannte "Leineweber-rule", ein Konstrukt das dem Erfinder bereits jahrelang bekannt ist. Nach den obigen Zahlen wären Sicherheiten in Höhe von 23 Billionen zu stellen. Das dumme Geschwätz über eine Finanztransaktionssteuer kann man sich dann abschminken. Eingezogenes Spekulantenvermögen dient der Schuldentilgung im Staatshaushalt, was zudem das Gemeinwohl fördert.
    Ergänzung folgt.

    Ansonsten sei vollumfänglich auf den Beitrag von Oeconomicus verwiesen.

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