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Der frisch gewählte französische Präsident will den Fiskalpakt nicht ratifizieren. François Hollande setzt auf Wachstum statt auf Sparen. Unterdessen kritisierten französische Medien den Kurs von Kanzlerin Angela Merkel.

Kommentare

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  • Die Welt steht vor existenziellen Bedrohungen, immer mehr Menschen hungern, Klimawandel, die Erde wird gnadenlos ausgebeutet: Raubau an der Natur, die Rohstoffreserven werden von Tag zu Tag geringer usw. und wir haben nichts bessers zu tun, als aufzuschulden und dieses Geld dann noch in den europäischen Klischenstaaten zu versenken nur um von irgendwelcher Europaromatik träumen zu können; diese Staaten sind so wertlos und unwichtig wie ein Sandkorn in der Wüste. Was soll denn vor diesem Hintergrund das ständige Politikergeschwätz von mehr "Wachstum" ?

  • @holger.lang:
    Wenn Politiker von Wachstum sprechen, sprechen sie von nominalem Wachstum. Die Inflation deckt den größten Teil davon ab. Du skizzierst dagegen das reale Wachstum. "Wächst" die Wirtschaft um 1%, ist das reale Wachstum nach Berücksichtigung der Inflation negativ; das vergessen viele.

  • Wachstum, Wachstum, Wachstum. Das ist DAS Credo von Politik und Medien. Wir brauchen nur mehr Wachstum und dann ist alles wieder schön. Nur, wohin soll die Wirtschaft eigentlich noch wachsen? Bei 2,8% Wirtschaftswachstum verdoppelt sich die Gütermenge alle 25 Jahre. Wer soll denn das alles bitte schön noch kaufen, wo doch schon jetzt im Grunde sämtliche Güter und Dienstleistungen im Überfluss vorhanden sind? Das ist doch absurd. Deswegen. Wenn ein Politiker was von Wachstum faselt, weiß man schon, dass man es mit einem Dummkopf zu tun hat.

  • Wer nur Augen für den €uro hat und weniger für die Belange der Menschen, kann beileibe nicht anders handeln, als die jetzige Nomenkratura der Moderne in EUropa.

    Endlich wieder einmal ein Präsident, ein Franzose, der das was er vor der Wahl sagte, dem danach die Taten folgen lässt. Und dies scheint nicht nur auf der politischen Bühne sondern ebenfalls auf der Galerie der vielen Bundesmeierer oder wie man sie sonst noch nennen mag, Befremden hervorrufen. Ostern "isst" schon vorbei.

  • Für einen Bilderberger ist er aber ziemlich keck ....

  • Hollande kann mit seinen Rezepten nur scheitern.

    In den Jahren 2000 bis 2002 versuchte damals G. Schröder, durch geringeres Sparen, Wachstumskräfte zu fördern.

    Vollkommen abwegig war der Versuch nach der Ansicht mancher Ökonomen daamls bei der Lage nicht.

    Aber obwohl die Weltkonjunktur und die Exporte damals "brummten", scheiterte das Experiment und Harz IV wurde geboren (leider in übertriebener Hau-Ruck-Manier).

    Für Frankreich sieht es nun so aus, dass die Weltwirtschaft ungünstig läuft und Hollande hat zusätzlich die Rating- Agenturen im Nacken sitzen, die mit weiteren Abstufungen und Zinserhöhung drohen.

    Bei der Lage hat Hollande nicht die Spur einer Chance, ein nachhaltiges Wachstum über mehrere Jahre hinweg zu erzielen und hätte dies, wenn er ein wenig Ahnung von der Materie hätte, lange erkennen müssen.

  • Der Französische Präsident Herr Hollande will in den kommenden Tagen ein Memorandum zur Wachstumsförderung an seine europäischen Partner schicken. Herr Hollande will den Fiskalpakt, "in dem Zustand, in dem er sich befindet" nicht ratifizieren. Wir müssen abwarten, wie die Förderung aussehen soll. Mit unseren Steuergeldern? Wo kämen wir hin, dass nach jeder Wahl in einem Staat über alle Verträge neu verhandelt wird? Was nutzen dann noch die Verträge? Welche Positionen vertreten jetzt die Grünen und die SPD? Unsere Kanzlerin soll dem Treiben des Sozialisten die Grenzen aufzeigen!!!!!!!!! Wenn Frankreich demnächst wieder durch die Ratingagenturen abgestuft wird und die Refinanzierungskredite dann doppelt so hoch sein werden, viele Unternehmen Frankreich verlassen werden und eine Kapitalflucht nach Luxemburg, Belgien und der Schweiz folgt. Was dann Herr Hollande? Dann kommen Sie mit den EUROBONDS, damit wir Ihre Schulden mitfinanzieren?

  • @Roland

    "Wo kämen wir hin, dass nach jeder Wahl in einem Staat über alle Verträge neu verhandelt wird?"

    Die neu gewählte Regierung wird hoffentlich das tun, wofür sie gewählt wurde, ob Ihnen oder sonst jemandem das passt oder nicht ... und das ist auch gut so!

  • Ja, so dürfte er es geplant haben.

  • och roland, tagtäglich werden verträge gebrochen. na und? wen interessierts? was wollen sie denn, deutschland hat fertig, so oder so. im übrigen, nicht die verschuldung ist das problem sondern der zins der schulden. aber leider begreifen das die wenigsten. und um begreifen geht es hier....aber das war noch nie die stärke des michel.......gell

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