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Euro-Krise OECD ruft zur Unterstützung von Krisenstaaten auf

Die OECD mischt sich in die Euro-Krise ein. Die Organisation fordert von der EZB Unterstützung für angeschlagene Staaten. Für Spanien etwa sei ein vollständiges Rettungspaket eine mögliche Option.
05.09.2012 - 10:00 Uhr 10 Kommentare
OECD-Chef Angel Gurria ruft die EZB zum Handeln auf. Quelle: AFP

OECD-Chef Angel Gurria ruft die EZB zum Handeln auf.

(Foto: AFP)

Madrid Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) fordert von der Europäischen Zentralbank (EZB) Unterstützung für angeschlagene Euro-Staaten wie Spanien. Diese Länder seien dabei, notwendige Korrekturen vorzunehmen, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurria am Mittwoch in einem Radiointerview. Er fügte hinzu, ein vollständiges europäisches Rettungspaket sei eine Option für Spanien.

Das Land hat sich bereits eine Kreditlinie über 100 Milliarden Euro für seine angeschlagenen Banken gesichert. Mit weitreichenden Einsparungen sowie Steuererhöhungen will die Regierung in Madrid die Defizit-Ziele erreichen.

EZB-Chef Mario Draghi hat Interventionen am Anleihenmarkt in Aussicht gestellt, falls Länder zuvor Hilfen beim Euro-Rettungsfonds beantragen. Er hat dies als notwendige, wenn auch nicht ausreichende Bedingung bezeichnet. Nähere Details dazu erwarten Experten von der Pressekonferenz Draghis nach der Zinssitzung am Donnerstag in Frankfurt.

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    • rtr
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    10 Kommentare zu "Euro-Krise: OECD ruft zur Unterstützung von Krisenstaaten auf"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Selbstverständlich. Jeder sucht Mentoren die sagen, dass er unbedingt gerettet werden muss. Jeder will seine Staats-Schulden von der "Allgemeinheit" bezahlen lassen. Wer ist diese Allgemeinheit? Doch zum wesentlichen Teil Deutschland. Und retten soll natürlich die EZB, denn da gibt es keine unangenehmen Auflagen. Das System EU hat sich überholt. Die Deutsche Politik sollte das endlich einsehen!

    • ganz abgesehen davon, ob Gelddrucken wirklich eine Hilfe ist oder nur eine Verschleppung der Ursachenbeseitigung oder gar Insolvenzverschleppung.

    • Das Isländische Modell hat mir bis jetzt am besten "gefallen". Weil es diejenigen trifft die auch den Schamott verursacht haben. So sollte auch die EU verfahren, statt sich an nationalen Befindlichkeiten aufzureiben.

    • Angel Gurria ist Mexikaner.

    • @MikeM

      Das gehört zum System-M. "Macht ihr die Drecksarbeit. Ich überlege mir in der Zeit ob ich in der Sache Regierung oder Oposition bin".

      So steht sie in der Öffentlichkeit immer auf der richtigen Seite.

    • @netshadow

      Wenn wir uns einig werden, dass wir (alle Europäer) die 7 Billionen Staatsschulden sowieso nie zurück zahlen können, so gibt es zwei Möglichkeiten anders die Schulden und die damit verbundenen Zinszahlungen los zu werden. Da wäre zum Einen die Inflation und zum Anderen das isländische Modell. Kontrollierter Bankrott mit Bbsicherung von Geldvermögen bis zu einem bestimmten Betrag.

      Der Verlust, den dann einige Multimillionäre tragen müssten, wäre dann der Kollateralschaden. Sie bleiben aber Multimillionäre.

    • Angel Gurria ist sicher Spanier, oder? Da muss man nichts weiter zu sagen. Fatal, dass Deutschland im Postengeschachere immer den Kürzeren zieht.

    • Jep, dann hätte ich gerne mal Empfehlungen wie der Griff ins Steuersäckl für "toxische" Papiere vermieden werden kann. Bei dem Thema war die OECD bis jetzt sehr ruhig.
      Das Verursacher-Prinzip scheint nicht mehr zu gelten, nirgends auf der Welt.

    • Ist schon interessant, wenn die verfechter der neoliberalen Marktwirtschaft ganz sozialistisch nach Solidaritär des kleinen Mannes rufen. Das ist nichts anderes als der Griff in die Tasche der europäischen Steuerzahler.

    • Wenn die OECD helfen will, ist sie herzlich eingeladen. Andere zur Hilfe zu nötigen, um sich selbst raushalten zu können, ist eine ebenso durchsichtiger wie schlechter Stil.

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