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Euro-Krise Troika verschiebt Portugalvisite

Portugals Politiker können durchatmen, aber nicht entspannen. Die Inspekteure von IWF, EZB und EU-Kommission kommen nicht Ende Juli, sondern frühestens Ende August. Bis dahin muss sich die zerstrittene Regierung fangen.
12.07.2013 - 11:58 Uhr 2 Kommentare
Gerade nochmal Glück gehabt: Der portugiesische Premierminister Coelho, hier rechts im Bild, und sein Außenminister Paulo Portas bei der State of the Nation Debatte am Freitag. Sie bekommen nun etwas Zeit, ihre Regierungsprobleme zu lösen und die Märkte wieder zu beruhigen. Quelle: dpa

Gerade nochmal Glück gehabt: Der portugiesische Premierminister Coelho, hier rechts im Bild, und sein Außenminister Paulo Portas bei der State of the Nation Debatte am Freitag. Sie bekommen nun etwas Zeit, ihre Regierungsprobleme zu lösen und die Märkte wieder zu beruhigen.

(Foto: dpa)

Lissabonn Aufgrund der politischen Krise in Portugal haben die internationalen Geldgeber die nächste Prüfung des Euro-Krisenlandes verschoben. Wie das portugiesische Finanzministerium in der Nacht zum Freitag mitteilte, werden die Inspektoren der Troika von EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Weltwährungsfonds (IWF) Ende August oder Anfang September in Lissabon erwartet.

Die Inspektion hatte eigentlich am kommenden Montag beginnen sollen. Die Regierung in Lissabon bat aufgrund der unklaren politischen Lage jedoch um eine Verschiebung. Die Troika gab nach Angaben des Finanzministeriums dem Gesuch statt. Eine Verschiebung war bereits erwartet worden, da die vorige Inspektion später als geplant abgeschlossen worden war.

Portugal hatte 2011 ein Hilfspaket von 78 Milliarden Euro erhalten. Lissabon musste sich im Gegenzug zu einem strengen Sparkurs verpflichten. In der vorigen Woche lösten die Rücktritte von Finanzminister Vítor Gaspar und Außenminister Paulo Portas eine schwere Regierungskrise aus. Staatspräsident Aníbal Cavaco Silva trug der konservativ-liberalen Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho auf, ein Bündnis mit den Sozialisten anzustreben.

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    • dpa
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    2 Kommentare zu "Euro-Krise: Troika verschiebt Portugalvisite"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • @Rainer_J
      "Portugal sollte die Fehlkonstruktion "Eurozone" verlassen, abwerten und dadurch wieder zur Marktwirtschaft mit einem wettbewerbsfähigen Arbeitsmarkt zurückkehren."

      Das würde man mit etwas gesunden Menschenverstand denken.

      Aber anscheinend sind die politischen Eliten Europas, wie Tolkien im Herrn der Ringe beschreibt, korrumpierte Nazgûls, die unter dem Einfluß des "One Rings", dem Euro, stehen.

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      "Was wir brauchen sind freie Länder und keine sozilistische EUdSSR mit ihrer Fehlkonstruktion Eurozone.

      Die Eurozone ist der schlimmste Terrorismus aller Zeiten."

      Ich bin mittlerweile der Meinung, der Euro ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

      Der Euro ist das Produkt von politischen und finanziellen Eliten in Europa und Amerika, die die Völker Europas gegen ihren Willen zu einem Superstaat oder Empire zusammen zwingen will.

      Dazu müssen zwangsläufig die politischen Eliten der Länder korrumpiert und in eine Abhängigkeit gebracht werden. Und das geht am einfachsten mit einer Fiat-Währung.

    • Portugal sollte die Fehlkonstruktion "Eurozone" verlassen, abwerten und dadurch wieder zur Marktwirtschaft mit einem wettbewerbsfähigen Arbeitsmarkt zurückkehren.

      Junge Menschen würden Arbeit finden und das Land könnte so in Eigenverantwortung und Freiheit leben.

      Was soll die Troika-Quälerei unter der Knute der EUdSSR-Spinner? Das braucht doch kein Land.

      Was wir brauchen sind freie Länder und keine sozilistische EUdSSR mit ihrer Fehlkonstruktion Eurozone.

      Die Eurozone ist der schlimmste Terrorismus aller Zeiten.

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