Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Griechenland soll Euroland bleiben, darin sind sich die Partner einig. Doch ohne Sparkurs und Reformen läuft nichts. Darum drängen die Finanzminister Athen, die Absprachen einzuhalten. Doch noch fehlt eine Regierung.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Juncker hat vollkommen recht: Griechenland schafft gerade in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht Fakten, die eine Rückkehr zur Drachme nicht als Option offen, sondern zur Pflicht werden lässt!

  • Teil II
    Warum versuchen die Europäischen Mächte mit aller Macht zu verhindern, dass GR aus EUROPA austritt?
    Das ist ein Thema für sich. Nur so viel meiner Meinung nach:
    Europa soll unter allen Umständen zusammenwachsen, koste es was es wolle.
    Wer hat was davon? Die Bürger Europas? > NEIN!
    Wenn ich sehe was der Euro seit seiner, unter damals wie heute, ergaunerten Einführung den Menschen gebracht hat, dann würde ich aus heutiger Sicht sagen, NEIN.
    Dazu passt folgendes Zitat von dem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl, das er Rückblickend als Antwort auf Frage eines Reporters sagte: welches sei seine größte Errungenschaft in seiner 16 jährigen Amtszeit?
    „Die Menschen nicht gefragt zu haben, bei der Einführung des EURO.“
    Die einzigen Profiteure von der Welt wie sie heute ist, sind die Eliten dieser Welt!
    An erster Stelle nenne ich die Banken! Sie bestimmen das geschehen!
    Ein zersplittertes Europa, wäre von ihnen nicht zu kontrollieren. Sie werden das nicht zulassen, davon bin ich überzeugt.
    Kontrolle des Individuums ist ein, wenn nicht das, großes Ziel von denen!
    Die Möglichkeit eines Auseinanderbrechens von Europa, weil eventuell Nachahmer (Portugal, Spanien, Italien…) geben könnte, werde sie nicht riskieren.
    Daher denke ich, dass der politische Druck, und die Erpressungsversuche, seitens der Europäischen Marionetten (Politiker), die für diese Kräfte arbeiten, und dabei das Wohl der Bürger ihrer Länder vernachlässigen, sich auflösen würde, wenn Griechenland NEIN! Sagt.
    Man müsste auf Griechenland zugehen, und vielleicht versuchen zu helfen.
    Stichwort „Marschall-Plan“.
    Auf jeden Fall kann es mit einem NEIN! Griechenlands nicht schlechter kommen, eher besser für die Menschen dort.
    In einem Europa, wo jeder sich selbst der nächste ist, und wo man bereit ist andere Menschen ausbluten zu lassen, um die Gier eines Elite-Systems zu stillen, ist es meiner Meinung nach nicht erstrebenswert, Mitglied zu sein!

    Nein zu diesem Europa!

  • Dieses Festhalten der Politik an Griechenland im Euro-Raum ist mir ebenfalls unerklärlich. Wahrscheinlich hat die Politik schon viel zu häufig getrickst und geschummelt und das würde bei einem Austritt Griechenlands auffliegen.
    Für mich ist es Fakt, dass Griechenland aus dem Euro raus muss und zwar zum Schutz seiner eigenen Bürger und des Euro, je schneller, desto besser. Sollte das nicht gelingen, wird es den Euro bald nicht mehr geben...

  • "Ein Austritt Griechenlands aus dem gemeinsamen Währungsraum - auf den die Finanzmärkte derzeit spekulieren - gilt nicht als Option. Auf die Frage, ob die Minister darüber beraten wollten, sagte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker kurz und knapp: „Nein.“"

    HAHAHAHA. Wieder der Praktikant aus der Nachtschicht.

  • Teil I
    Guten Abend allerseits,

    die meisten von ihnen die hier ihre Meinung kundgetan haben, denken wirklich, dass
    a)die Deutschen Geld an Griechenland überweisen.
    B) wenn keine Gelder nach Griechenland fließen, dass die Deutschen Bürger mehr Geld hätten.
    Ich denke beides ist nicht der Fall.
    Die Einzigen um die es geht in diesem "Spiel" sind die Banken. Die Banken sind es die im Hintergrund weltweit die Fäden ziehen, die Politiker als Marionetten für ihre Interessen fördern oder fallen lassen.
    Die Medien tuen natürlich ihr Beitrag zu diesem Spiel leisten. Oder denkt wirklich jemand von ihnen, dass objektiv berichtet wird?
    Falls das der Fall sein sollte, dann guten Morgen.
    Die Medien dienen genauso wie die Politiker, nur den Interessen der Elite-Gesellschaften.
    Ist hier jemand dabei, der gepostet hat, und zur Elite gehört?
    Wenn nicht, sollten sich alle ein wenig besinnen, und nicht einfach die Mainstreet-Medien-Meinung nachplappern, und so tun, als ob sie auch noch profitieren würden, von einer Entscheidung bezüglich Griechenland.

    Nun, meiner Meinung nach, sollten die Griechen Neuwahlen anstreben.
    Warum? Weil hoffentlich noch mehr Menschen sich gegen das System der Sklaverei, konstruiert von den Banken-Eliten, auflehnen werden. Man sollte tatsächlich NEIN zu den Forderungen, die Marionetten wie Schäuble und Konsorten, aufrufen, und dabei so tun, als ob es gut gemeint und Hilfreich wäre, und als ob es keine Alternativen geben würde, sagen!
    Für Griechenland und den dort lebenden Menschen wäre es ein Neuanfang, und eine Chance.
    Besser als zu versuchen Utopische Forderungen der Banken zu erfüllen, und dabei ca. 5% Wirtschaft-Rückgang pro Jahr zu erleiden.
    Wie kann jemand wahrlich behaupten, den Griechen würde man helfen wollen? Und dabei so ein Abschlachten fabrizieren!

    Teil II folgt

  • @MartinusEleftheros
    Guten Abend ebenfalls,

    was für eine Aneinanderreihung von Verdrehungen und dunklen Verschwörungstheorien über Banken, Medien, Politiker etc.
    Dass die Griechen und die von ihnen gewählten Politiker den größeren Teil der Schuld an der giechischen Tragödie haben und hatten, ist Ihnen noch nicht in den Sinn gekommen? Es ist nun in Demokratien so, dass wir Wähler halt mit unserer mehrheitlichen Wahlentscheidung ebenfalls Verantwortung für das Wohl und Wehe unseres Landes tragen. Die Griechen tragen heute die Folgen von Missmanagement und Korruption ihrer geistigen und politischen Eliten.
    Fakt ist ökonomisch ebenso, dass Griechenland sich seit 2003 ein sogenanntes „Primärdefizit“ leistet. D.h. es macht Schulden, selbst wenn die Zinszahlungen nicht berücksichtigt werden. 2009 belief sich dieser Fehlbetrag auf 10,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), noch bevor überhaupt ein Euro für Zinsen ausgegeben war. Hier zu behaupten, die bösen Gläubiger (Banken) hätten den armen Griechen die Luft zum Atmen genommen, ist faktisch falsch.
    Die Griechen wollen doch jetzt nur im Euro bleiben, damit das System dieser Alimentierung von außen aufrecht erhalten bleibt. Der Weg dahin ist dornenreich.
    Vielleicht auch mal drüber nachdenken: die Abschreibung deutscher Milliarden (Spareinlagen der Bürger, Lebensversicherungen, Steuergelder etc.) hat nicht nur wirtschaftliche Folgen für die hiesigen Banken und ihre Aktionäre. Es wird auch direkte Folgen für die Finanzierung von Investitionen und das Rating Deutschlands haben. Damit ist u.U. auch ihr Arbeitsplatz betroffen, oder z.B. die Finanzierung unseres Sozialwesens. Wir sollten nicht so tun, als ginge uns das Wohl und Wehe unserer Banken nichts an. Bei einem Bank-Run werden Sie wohl ganz vorne an der Spitze laufen, oder?

  • @MLeiner

    Danke für Ihre Meinung.
    Das Sie meiner Meinung offenkundig versuchen einen negativen Touch zu geben, indem Sie diese als „dunkle Verschwörungstheorien“ titulieren, kann ich nur bedingt nachvollziehen.
    Das GR, seine Politiker und Bürger, diese Misere mitverschuldet haben, sehe ich auch so.
    Anhand dem Beispiel Amerikas 2008 und der damaligen Immobilienblase, die zum Platzen gekommen war, möchte ich eine Brücke schlagen zum Bankensystem und deren Schuld.
    Auch Heute wurden seitens der Banken Kredite gegeben, ohne dass die Bonität des Landes (Griechenland) geprüft worden ist. Auch im Land selbst, sind an Menschen Kredite gegeben, sogar aufgedrängt worden, obwohl klar sein musste, dass die Mehrzahl der Kreditnehmer diesen Kredit nicht zurückzahlen können. Das ist meistens der Fall, wenn man an Arbeitslose Menschen Kredite gibt, siehe Amerika und Griechenland.
    Nun ausgeliefert in seiner Schuld wird er ausgesaugt. Im Falle Griechenlands, kommen die Gläubiger (Banken: IWF, Weltbank, EZB… die üblichen Verdächtigen), und drängen auf die Privatisierung aller Staatlicher Unternehmen. Am besten zu Billigpreisen. Der Mensch spielt dabei keine Rolle.
    Thema GR und Euro: Möchte Griechenland im Euro bleiben? Wissen Sie das genau?
    Stichwort Rating (für Deutschland): Meinen Sie das Rating was private Unternehmen geben dürfen, die damit über wohl und wehe von Unternehmen und Nationen urteilen, ohne die nötige Transparenz und Kontrolle darüber?
    Oder Meinen Sie die Wetteinsätze auf Staatsanleihen (siehe Griechenland), die durch die genannten Hedgefonds in Verbindung mit der Ratingagentur, in Manipulierender Art und Weise, für Milliarden Gewinne der Banken geführt haben, und zum unerträglichen Zins für Griechenland von ca. 28% in der Spitze, und somit Auslöser war, für deren Bankrott?

  • Und wissen Sie auch, wer diese CDS konzipiert hat? Eine griechische Bankerin bei JP Morgan mit einem Stab Mathematiker! Warum wenden sich die Griechen nicht dorthin?

  • @MLeiner
    Danke für Ihre Meinung.
    Das Sie meiner Meinung offenkundig versuchen einen negativen Touch zu geben, indem Sie diese als „dunkle Verschwörungstheorien“ titulieren, kann ich nur bedingt nachvollziehen.
    Das GR, seine Politiker und Bürger, diese Misere mitverschuldet haben, sehe ich auch so.
    Anhand dem Beispiel Amerikas 2008 und der damaligen Immobilienblase, die zum Platzen gekommen war, möchte ich eine Brücke schlagen zum Bankensystem und deren Schuld.
    Auch Heute wurden seitens der Banken Kredite gegeben, ohne dass die Bonität des Landes (Griechenland) geprüft worden ist. Auch im Land selbst, sind an Menschen Kredite gegeben, sogar aufgedrängt worden, obwohl klar sein musste, dass die Mehrzahl der Kreditnehmer diesen Kredit nicht zurückzahlen können. Das ist meistens der Fall, wenn man an Arbeitslose Menschen Kredite gibt, siehe Amerika und Griechenland.
    Nun ausgeliefert in seiner Schuld wird er ausgesaugt. Im Falle Griechenlands, kommen die Gläubiger (Banken: IWF, Weltbank, EZB… die üblichen Verdächtigen), und drängen auf die Privatisierung aller Staatlicher Unternehmen. Am besten zu Billigpreisen. Der Mensch spielt dabei keine Rolle.
    Thema GR und Euro: Möchte Griechenland im Euro bleiben? Wissen Sie das genau?
    Stichwort Rating (für Deutschland): Meinen Sie das Rating was private Unternehmen geben dürfen, die damit über wohl und wehe von Unternehmen und Nationen urteilen, ohne die nötige Transparenz und Kontrolle darüber?
    Oder Meinen Sie die Wetteinsätze auf Staatsanleihen (siehe Griechenland), die durch die genannten Hedgefonds in Verbindung mit der Ratingagentur, in Manipulierender Art und Weise, für Milliarden Gewinne der Banken geführt haben, und zum unerträglichen Zins für Griechenland von ca. 28% in der Spitze, und somit Auslöser war, für deren Bankrott?

  • ausgeliefert in seiner Schuld wird er ausgesaugt

    Ihre Argumentation, was die Banken betrifft, ist korrekt. Doch ist es nur ein Teil des Bildes. Zur Kreditaufnahme gehören zwei: der Kreditgeber und der Kreditnehmer. Logisch wäre es, dass der Kreditgeber prüft und kaufmännische Sorgfalt walten lässt. Der Kreditnehmer hingegen hat die Verantwortung über die eigenen Finanzen. Es kann doch nicht eine Bank sein, die bestimmt, was man tun kann oder nicht. Ein verantwortumgsvolles Management eines Staates bzgl. der Finanzen ist doch eine Grundvoraussetzung, vor allen Dingen, wenn man einem internationalen Währungsverbund angehören will. Und da gibt es noch einiges zu lernen, befürchte ich.
    Dass diese Rettungsaktionen ein total falsches Signal an den Bankensektor geben, ist jedem deutlich. Wenn man Gelegenheitsputzfrauen Kredite über 250000 € gibt, um ein Haus zu kaufen. Dann ist dies eine total unsolide Art der Bankenführung. Aber das bedeutet nicht, dass ich der Putzfrau ihr Hirn abspreche.

Mehr zu: Euro-Länder einig - Athens Rückkehr zur Drachme ist keine Option