Euro-Rettungsschirm Deutschland muss noch mehr zahlen

Die Euro-Finanzminister haben heute den historischen Milliarden-Rettungsschirmen ihren Segen gegeben. Damit muss Deutschland noch mehr für die Euro-Rettung zahlen - trotzdem tobt die Schuldenkrise in Griechenland weiter.
Update: 20.06.2011 - 21:20 Uhr 52 Kommentare

Neuer Euro-Krisenfonds

LuxemburgBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat bestätigt, dass Deutschlands Beitrag zur Euro-Rettung steigt. Der Minister bezifferte am Montag beim Treffen der EU-Finanzminister in Luxemburg den höheren Betrag auf 211 Milliarden Euro. Dies ergebe sich aus der beschlossenen Aufstockung der Garantien für den derzeit laufenden Euro-Rettungsschirm EFSF, der marode Euroländer vor der Pleite retten soll.

„Der deutsche Anteil an dem Garantierahmen insgesamt erhöht sich dann von jetzt 123 auf 211 Milliarden Euro“, sagte Schäuble. Zugleich betonte er, dass diese Summe nicht automatisch die Kassen des Bundes belaste. „Das ist ein Garantierahmen - und nicht in Anspruch genommene Haushaltsmittel.“  

Die EU-Finanzminister hatten in Luxemburg beschlossen, den vorläufigen Notfallfonds EFSF von 440 auf 780 Milliarden Euro aufzustocken. Deutschland trägt davon 27 Prozent. Auf diese Weise kann der Fonds statt 250 rund 440 Milliarden Euro effektiv an Krediten ausleihen.

In Luxemburg brachten die Euro-Länder am Montag ihre Instrumente zur Abwehr von Schuldenkrisen in der Währungsunion endgültig auf den Weg. Der Vertrag zur Gründung des dauerhaften Krisenabwehrfonds ESM sei nun unterschriftsreif, erklärte Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker. Der Fonds werde mit einem Kreditvolumen von 500 Milliarden Euro ausgestattet und nach der Ratifizierung in den Mitgliedstaaten Mitte 2013 an den Start gehen.

Bis dahin schirmt noch der vorübergehende Rettungsfonds EFSF Euro-Staaten vor Zahlungsproblemen am Kapitalmarkt ab. Die Minister vereinbarten, dessen effektives Kreditvolumen auf 440 Milliarden Euro anzuheben. Die Garantien der Mitgliedstaaten werden dazu fast verdoppelt auf 780 Milliarden Euro.  

„Die Einigung zeigt, dass die Euro-Zone entschlossen ist, alles zu tun, um die Stabilität des Euro zu gewährleisten“, sagte Juncker. Nachdem die Euro-Länder in den vergangenen Wochen heftig über ein neues Hilfspaket für Griechenland gestritten hatten, kam ihre Entschlussfähigkeit an den Finanzmärkten gut an. Der Dax verringerte sein Minus auf 0,2 Prozent. Der Euro zog an und notierte mit 1,4302 Dollar ebenfalls auf einem Tageshoch.

Deutschland zahlt 21,68 Milliarden - in bar
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52 Kommentare zu "Euro-Rettungsschirm: Krisenfonds wird für Deutschland noch teurer"

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  • Der Intrigant u.die Napoleon- Kopie Sarkozy will Deutschland vom Thron der Wirtschaftsmacht stoßen ,dann
    wäre Frankreich die Nr. 1

    Er ist ein Drecksack u. hat Merkel bei pol. Entscheidungen immer zu Gunsten von F rein gelegt .

  • Wer von den Bundestagsabgeordneten, diesem einseitigen, zu Lasten des deutschen Steuerzahlers beschlossenen dauerhaften Rettungsschirm zustimmt, ist ein Verbrecher und der Totengräber unseres Volkes.
    Keine weiteren Hilfen für angeschlagene Länder in der EU und der Welt, durch die Deutsche Regierung, von wem sie auch immer dazu gezwungen werden sollte.
    Sofortige Rückgabe des überteuerten UN-Sitzes, der für uns Deutsche nur Nachteile brachte/bringt.
    Sofortiger Stopp aller Hilfs Zahlungen aus Steuermittel an Regierungen und Länder. Sofortiger Stopp, aller Zahlungen an ausländische Haushalte usw.
    Stopp, Stopp keine deutschen Steuergelder mehr fürs Ausland, wenn Banken und die groß Industrie nicht per Gesetz dazu verpflichtet wird, ebenfalls ihren Beitrag dazu beiträgt.
    Die BRD ist schon lange Pleite!!!
    Und als Arbeitssklaven haben wir deutschen schon genug getan, für Europa und die Welt.
    Alternativlos.
    Danke

  • "daytrader" ist doch vollkommen fertig und ausgebrannt. Das sind Typen, die eine Stufe später EHEC ausstreuen.

  • es zeichnet einen guten troll nicht aus,wenn er seine eigenen uralt postings einfach immer nur neu reinkopiert.bei weiterem espritlosen verhalten werde ich dich aus der trollcommunity ausschließen müssen

  • wow! unglaublich wie stark manche hinter dem pc sind. und auf der straße auf den boden gucken, als hätte man seinen schlüsselbund verloren, typisch deutsch halt. leute gibt`s, die gibt es gar nicht...
    na-ja, viel spaß noch beim rumjammern. ich muss jetzt schlafen. bin ja schließlich kein hartzer.
    mfg aus ffm-westend, the best place to be

  • @ daytrader

    Sie sind ein schwerkranker Mann, sie wissen es nur noch nicht!
    Aber ich befürchte, auch ein Arzt kann Ihnen nicht mehr weiterhelfen.
    Gute Besserung und das kommt von Herzen!

  • ich lebe sehr gerne, genieße jeden tag. bin immer gut drauf. freue mich auf jeden neuen tag mind. 15 std. arbeiten zu dürfen. so macht das leben richtig spaß.
    nörgler verstehe ich nicht. haben es versäumt, aus ihrem leben etwas zu machen. daran soll ich schuld sein?

  • Ich auch!

  • Sorry @ daytrader, aber Sie sind echt ein bedauerswerter „Troll“.
    Was haben Sie nur für eine beschiessene Lebenseinstellung!
    Geld ist eine Illusion, nicht mehr und nicht weniger.
    Solange die Menschheit nmoch dem bedrucktem Papier vertraut, ist alles in bester Ordnung. Schwindet dieses Vertrauen ist das „Kapital“ und die jeweilige Währung so wertlos wie Klopapier.
    Mit diesem Vertrauensverlust verliert das Kapital die Macht über die „Masse“, welche sich aus der jahrhundertelangen Knechtschaft von Zins- und Zinseszins befreit.

    „Die Leute glauben nur an Geld; nur dem gemünzten Metall, den silbernen und goldenen Hostien, schreiben sie eine Wunderkraft zu; das Geld ist der Anfang und das Ende aller ihrer Werke.“

    Heinrich Heine, (1797 - 1856)





  • ich auch

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