Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Euro-Zone Die Euro-Staaten einigen sich auf Reform der Währungsunion

Nach über 18 Stunden Verhandlungen steht der Reformplan für die Euro-Zone fest. Finanzminister Scholz zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden.
Kommentieren
Euro-Zone: Euro-Staaten einigen sich auf Reform der Währungsunion Quelle: Reuters
Mario Centeno

Der Eurogruppenchef und die EU-Finanzminister haben 18 Stunden verhandelt.

(Foto: Reuters)

Berlin, Düsseldorf Die EU-Finanzminister haben sich auf eine Reform der Euro-Zone geeinigt. Das teilte ein Sprecher von Euro-Gruppen-Chef Mario Centeno mit.

Die Verhandlungen hatten am Montag begonnen und sich 16 Stunden bis zum Dienstagmorgen hingezogen. Olaf Scholz bestätigt die Einigung mit einem Tweet und erklärte: „Was lange währt, wird endlich gut.“

Zuletzt hatte sich bei der geplanten Stärkung des Euro-Rettungsschirms ESM und der Bankenabwicklung in Europa eine Einigung abgezeichnet. Strittig war ein von Deutschland und Frankreich befürwortetes Euro-Zonen-Budget. Für Dienstagmorgen wurde eine Pressekonferenz angesetzt. Details zur Einigung wurden zunächst nicht bekannt.

Dem Handelsblatt liegt eine Vorabversion des „Berichts zur Vertiefung zur Vertiefung der Währungsunion“ vor, die am Dienstag beschlossen werden sollte. Danach gibt es vor allem beim Ausbau des Euro-Rettungsfonds ESM Fortschritte. Man habe sich geeinigt, dass der ESM künftig die Letztabsicherung des Bankenabwicklungsfonds SRF übernehmen werde, heißt es in der Erklärung.

Schon zuvor wurde bekannt, dass sich die Finanzminister der Euro-Zone im Haushaltsstreit mit Italien einig sind. Die Budgetpläne Roms verstoßen nach Ansicht der Euro-Gruppe gegen die europäischen Stabilitätsregeln. Deutschland und Frankreich wollen zudem mit einem gemeinsamen Kompromissvorschlag die umstrittene Digitalsteuer in Europa durchsetzen.

Eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf Online-Werbeerlöse solle bis März 2019 beschlossen werden und ab Januar 2021 gelten, hieß es am frühen Dienstagmorgen aus EU-Diplomatenkreisen. Voraussetzung dafür sei, dass in der Zwischenzeit keine Lösung auf Ebene der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) gefunden werde.

Mehr in Kürze.

  • dpa
  • rtr
  • nih
Startseite

Mehr zu: Euro-Zone - Die Euro-Staaten einigen sich auf Reform der Währungsunion

0 Kommentare zu "Euro-Zone: Die Euro-Staaten einigen sich auf Reform der Währungsunion"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote