Eurokrise Auch Irland könnte neue Hilfen benötigen – wie Griechenland

Die Debatte um neue Hilfen für das Krisenland Griechenland sind seit Wochen Wahlkampfthema in Deutschland. Doch auch Portugal und Irland könnten bald weitere Unterstützung brauchen. Denn aktuelle Programme laufen aus.
27 Kommentare
Die Euro-Krise ist noch nicht zu Ende. Irland wurden im Dezember 2010 als erstem Land Hilfen aus dem Rettungsschirm EFSF bewilligt, die EU-Finanzminister billigten damals ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro, das mit strengen Auflagen verbunden ist. Quelle: dapd

Die Euro-Krise ist noch nicht zu Ende. Irland wurden im Dezember 2010 als erstem Land Hilfen aus dem Rettungsschirm EFSF bewilligt, die EU-Finanzminister billigten damals ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro, das mit strengen Auflagen verbunden ist.

(Foto: dapd)

Brüssel/ Dublin/ BerlinNicht nur Griechenland, sondern auch Irland dürfte Berichten zufolge ein weiteres Darlehen seiner Euro-Partner benötigen. Irland brauche ein Sicherheitsnetz, wenn es sich ab Januar 2014 wieder an den Finanzmärkten finanziere, berichtete das „Handelsblatt“ mit Bezug auf Kreise der EU-Kommission.

Ein Sprecher des irischen Finanzministeriums sagte am Dienstag: Minister Michael Noonan und die nationale irische Schuldenagentur NTMA gingen davon aus, dass eine Art Kreditlinie hilfreich wäre, die nötigenfalls als Garantie für die Märkte dienen könnte. Dies wäre ein positives Signal an die Märkte, so Sprecher Paul Bolger.

Die Diskussionen mit der Geldgeber-Troika gingen aber weiter. „Wir prüfen alle Optionen, die eine vollständige und anhaltende Rückkehr zu den Märkten bei niedrigen Zinssätzen ermöglichen würden.“ Irland wurden im Dezember 2010 als erstem Land Hilfen aus dem Rettungsschirm EFSF bewilligt, die EU-Finanzminister billigten damals ein Hilfspaket von 85 Milliarden Euro, das mit strengen Auflagen verbunden ist. Das Programm läuft zum Jahresende aus.

Ein Sprecher von EU-Währungskommissar Olli Rehn bestätigte in Brüssel die Planung, dass die Eurogruppe im November über das weitere Vorgehen im Falle Irlands entscheiden wolle. Die letzten Überprüfungen zur wirtschaftliche Lage des Eurolandes würden im Oktober abgeschlossen. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hatte vergangenen Juli in einem Interview erklärt, die Eurogruppe habe besprochen, dass Irland in der Übergangszeit nach Abschluss des Hilfsprogramms finanziell geholfen werde. Das Land solle eine Art vorsorgende Versicherung bekommen.

IWF sieht Brutto-Finanzlücke von 6,5 Milliarden für 2015
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Eurokrise - Auch Irland könnte neue Hilfen benötigen – wie Griechenland

27 Kommentare zu "Eurokrise: Auch Irland könnte neue Hilfen benötigen – wie Griechenland"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • alle kandidaten die laut Schäuble wie immer auf einem guten Weg sind, finden nach der Wahl den richtigen Weg zum nachfassen. das nennt sich nachhaltige Routineretterei, gell? ausserdem erhalten dann die Banken OMT und zwar unbegrenzt, damit sie auch auf einem guten Weg sind.



  • Welch verblödendes Geschmarre...
    Völlig neben der Kappe. Das was aber jetzt vom Schäublezampano nicht abgesegnet. Jetzt bildet die AfD schon die Regierung bzw. mit der CDU kommt Griechenland aus dem Schneider. Kein Wunder, wenn deine Schein-NPD bei den Glatzköpfen stehen bleibt.
    Noch so ein Troll hier.
    Wo bleibt denn Eddie, dein AfD- Attac-Hüpfhase ?

  • 'am003' sagt
    ----------------
    was klar ist, wir werden zahlen !
    ----------------

    Offensichtlich ist Ihnen nicht klar, daß es scih allenfalls um eine Refinanzierung besteheder Verbindlichkeiten handeln wird.

    Zahlungswirksamkeit: NULL.

    ...

    ZAHLEN müssen Sie nur, wenn die Schuldenschnittparteien SPD/Grüne/Linke/AfD nach edn Bundestagswahlen eine Regierung bilden sollten.

    Denn dann sollen Griechenland ca 160 Mrd Schulden geschenkt werden.

    Kostenpunkt für Deutschland: 50 Mrd - 1.250 € pro Steuerzahler.

  • Die AfD wird in den Bundestag einziehen und dem Rettungswahnsinn eine legitime Stimme geben. Dies wird in den anderen Europäischen Ländern die Euroskeptiker aus den Startlöchern locken. Ein Flächenbrand wird die Regierungen endlich zu einem grundsätzlichen Überdenken der EURO Zukunft zwingen. Basta mit Schuldenpolitik, Bevormundung und Bankenhörigkeit.

  • Rechner:
    Sie werden die AfD nicht verhindern, auch wenn sie immer wieder die Rechtsbrecher der Blockparteien schützen wollen! Was diese Blockparteien uns eingebrockt haben, was übrigens nicht nötig war, ist nicht mehr zu bezahlen! Darum AfD.


  • Unbestätigten Hinweisen zufolge wird "Schäubles Zigarrenabbeisser" täglich im HB gesichtet.
    Selbst dessen Tonlage trifft er punktuell.

  • 'Delinix' plaudert
    ---------------------------
    Oktober 2013: Griechenland
    November 2013: Irland
    Januar 2014: Portugal
    März 2014: Spanien
    Mai 2014: Italien
    August 2014: Frankreich

    --- E N D E des Euro ---
    ---------------------------

    Glückwunsch!

    Sie haben aber einen vollen Urlaubskalender.

    Für Ihren Urlaub im dem bis dato unbekannten Land "E N D E des Euro" fehlt leider noch der Termin.

    Könnten Sie den freundlicherweise nachreichen, damit ich Sie an einem geeigneten Zeitpunkt daran erinnern kann?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr 'Rechner'

  • 'mordoog' sülzt
    -----------------------
    Pequod:
    Sie haben recht. Ich habe heute in Olpe Herrn Lucke gehört. Hervorragend, kann ich nur sagen! Hohes, verständliches und reales Niveau. Eine Augenweide im Verhältnis zu Merkel/Schäuble. Ich denke, die AfD hat heute über 500 Wähler dazugewonnen. Wenn die Blockparteienwähler wirklich wüssten, was sich da im Euro- und EU-Raum zusammenbraut, würden sie die Politiker mit Knüppeln verjagen! Unkenntnis wird bestraft!
    -----------------------

    Insbesondre würde die Unkenntnis der AfD-Wähler bestraft werden, wenn es dieser Kasperhaufen tatsächlich in den Bundetag schaffen würde und mit den anderen Schuldenschnittparteien SPD/Grüne/Linke eine Regierung bilden würden.

    Denn AfD-Chef Lucke plant einen 50% Schuldenschnitt für Griechenland - wegen Alternativlosigkeit.

    Kostenpunkt pro Steuerzahler: 1.250 €.

    ...


    Egal - Hauptsache "Hohes, verständliches und reales Niveau"!

    Was für 'ne Lachnummer die AfD doch ist.

  • O-Ton Handelsblatt
    ----------------------
    Auch Irland könnte neue Hilfen benötigen – wie Griechenland
    ----------------------

    Schwachsinn.

    Irland hat keine Finanzierungslücke - " neue Hilfen – wie Griechenland" braucht es also nicht.

    Es könnte aber sinnvoll sein, den Übergang zur freien Finanzierung an den Finanzmärkten ein bißchen abzusichern.

    ...

    Es gibt übrigens Neuigkeiten hinsichtlich des Verbleibs des Foristen 'karstenberwanger'.

    Unbestätigten Meldungen des Speigel zufolge wurde 'karstenberwanger' in der Handelsblattredaktion gesichtet - und zwar in der unmittelbaren Umgebung der Überschriftenabteilung.

  • Geniessen wir die tollen Formulierungen der alternativlosen Retter :

    >>"" brauche ein Sicherheitsnetz ""<<
    >>"" eine Art Kreditlinie hilfreich ""<<
    >>"" als Garantie für die Märkte ""<<
    >>"" eine Art vorsorgende Versicherung ""<<

    WOW ... so viele wohlklingende Umschreibungen fuer die Vollhaftung des Steuer-Michels fuer die Irren-Iren-Banker, die als Dank dann die Deutsche Hymne singen.

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%