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Europa als Verteidigungsunion Die Koalition der Willigen muss vorangehen

In der Flüchtlingskrise muss Europa nach außen endlich Stärke beweisen. Deutschland sollte vorangehen – auch wenn nicht alle Staaten mitziehen. Ideal ist das nicht, aber es hat schon einmal funktioniert. Eine Analyse.
04.02.2016 - 16:59 Uhr
Nur wenn die EU unter massiven Druck gerät, rückt sie enger zusammen. Quelle: AFP
Handschlag mit Merkel

Nur wenn die EU unter massiven Druck gerät, rückt sie enger zusammen.

(Foto: AFP)

Brüssel Europa leidet. An mangelndem Selbstvertrauen. An politischer Feigheit. An einer wachsenden Zahl von Staats- und Regierungschefs, die wie Angsthasen vor rückwärtsgewandten Nationalisten und populistischen Europaskeptikern davonlaufen. Derzeit warten wir vergeblich auf eine politische Führungsfigur, die den Mut hat, die Europäische Union wieder mit Charisma kraftvoll nach vorn zu schieben.

Dabei könnte der Zeitpunkt dafür kaum günstiger sein. Krise ist immer auch Chance, für die Europäische Union sogar die einzig mögliche. Nur wenn die Staatengemeinschaft unter massiven Druck gerät, rückt sie enger zusammen. Nur wenn es für die EU ums Überleben geht, sind ihre Mitgliedstaaten bereit, nationale Besitzstände aufzugeben. Die Schuldenkrise hat das in beeindruckender Weise bewiesen.

Ruth Berschens leitet das Korrespondenten-Büro in Brüssel.

Ruth Berschens leitet das Korrespondenten-Büro in Brüssel.

Die Euro-Zone schuf einen milliardenschweren Fonds für überschuldete Staaten, führte mit dem Fiskalpakt eine Schuldenbremse ein und legte schließlich die Bankenaufsichts- und -abwicklungsbehörden zusammen. Zuvor Undenkbares wurde in nur fünf Jahren wahr. Das ist für europäische Verhältnisse geradezu schwindelerregend schnell.

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