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Europa in der Krise Türkei leidet unter EU-Verfassungsdebakel

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Die Türkei selbst hält ungeachtet der gescheiterten EU-Verfassungsreferenden an ihren Plänen fest. „Unser Ziel ist es, den erfolgreichen Verlauf der am 3. Oktober beginnenden Verhandlungen sicherzustellen“, erklärte das türkische Außenministerium. Er sei weiter zuversichtlich, dass der Prozess hin zu einem vereinten Europa voranschreite.

Wirtschaftsminister Ali Babacan, der die EU-Verhandlungen für die Türkei leiten soll, räumte jedoch ein, es gebe unterschiedliche Auffassungen in Europa zu einem Beitritt seines Landes. Entscheidend sei jedoch, dass die EU dem Verhandlungsstart zugestimmt und die Türkei damit auf einen unumkehrbaren Weg geführt habe.

Auch in Dänemark wächst einer Meinungsumfrage zufolge die Zahl der Gegner des Verfassungsdokuments kräftig. 39,5 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Greens zwischen dem 30. Mai und dem 1. Juni für die Wirtschaftszeitung „Borsen“ befragten 1010 Personen lehnten das Vertragswerk ab. Dagegen wollten 30,8 Prozent bei dem für den 27. September geplanten Referendum mit Ja stimmen. Ein knappes Drittel der Dänen war noch unentschieden.

Bereits zwei Mal haben die Dänen bei Schlüsselentscheidungen der Europäischen Union eine Abfuhr erteilt. 1992 lehnten sie den Vertrag von Maastricht zur Wirtschafts- und Währungsunion ab und wollten bei einem weiteren Referendum im Jahr 2000 den Euro nicht haben.

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