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Europa-Wahl Barnier will EU-Kommission führen

Nun werfen schon mehrere konservative Politiker ihren Hut in den Ring: Neben Jean-Claude Juncker kann sich auch der bisherige EU-Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier vorstellen, EU-Kommissionspräsident zu werden.
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Ist bereit, die Führung zu übernehmen: Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier steht für die Spitze der konservativen Lagers bei der Europa-Wahl bereit und will Kommissionspräsident werden. Quelle: Reuters

Ist bereit, die Führung zu übernehmen: Binnenmarkt-Kommissar Michel Barnier steht für die Spitze der konservativen Lagers bei der Europa-Wahl bereit und will Kommissionspräsident werden.

(Foto: Reuters)

Paris Der französische EU-Kommissar Michel Barnier will Nachfolger von Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso werden. „Wenn ich von der Europäischen Volkspartei (EVP) ausgewählt werde, bin ich bereit, mich einzubringen“, sagte Barnier in einem am Dienstag veröffentlichten Interview der Zeitung „Le Figaro“. Der für den Binnenmarkt und die Finanzmarktregulierung zuständige Kommissar ist nach dem ehemaligen luxemburgischen Ministerpräsidenten Jean-Claude Juncker der zweite EVP-Politiker, der sich anbietet. Die EVP, zu der auch CDU und CSU gehören, bildet die stärkste Fraktion im EU-Parlament und will ihren Spitzenkandidaten für die Wahl Ende Mai am 6. und 7. März in Dublin küren. Die europäischen Sozialisten schicken EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) ins Rennen.

Im Juni nominieren die EU-Staats- und Regierungschefs unter Berücksichtigung des Ergebnisses der Europawahl einen Kandidaten, der die EU-Kommission führen soll. Das Parlament muss den Kandidaten dann mit absoluter Mehrheit billigen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte im vergangenen Herbst gesagt, dass es für sie keinen Automatismus gebe zwischen dem Spitzenkandidaten einer Partei für die Europawahl und der Entscheidung über den Posten des Kommissionspräsidenten.

  • rtr
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