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Europäische Hilfsprogramme Griechenland womöglich länger unter Rettungsschirm

Das europäische Hilfsprogramm für Griechenland läuft Ende des Jahres aus. Den Rettungsschirm wird das Land aber eventuell nicht wie geplant verlassen. Ein neues Programm soll es nicht geben.
5 Kommentare
Evangelos Venizelos ist stellvertretender Ministerpräsident von Griechenland. Quelle: AFP

Evangelos Venizelos ist stellvertretender Ministerpräsident von Griechenland.

(Foto: AFP)

Athen Griechenland wird den von internationalen Gläubigern gespannten Rettungsschirm womöglich nicht wie geplant Ende des Jahres verlassen. Das europäische Programm laufe am 31. Dezember aus, und bis dahin solle die letzte Hilfstranche ausgezahlt sein, sagte der stellvertretende Ministerpräsident Evangelos Venizelos am Donnerstag in Athen.

„Wenn einige Verfahren aus technischen Gründen nicht abgeschlossen werden können, könnte es eine Verlängerung geben, aber kein neues Rettungsprogramm.“ Auf einen Zeitraum wollte er sich nicht festlegen. Das könnten einige Tage oder auch Wochen sein, sagte er nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Antonis Samaras.

Griechenland muss sich bis zum 8. Dezember mit seinen Gläubigern einigen, unter welchen Bedingungen es aus dem Hilfsprogramm der Geldgeber-Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) aussteigen kann. Gespräche in Paris mit der EU und dem IWF waren am Mittwoch allerdings gescheitert. Hauptstreitpunkt war der neue Staatshaushalt Griechenlands. Die Gläubiger rechnen mit einer Finanzierungslücke von zwei Milliarden Euro.

  • rtr
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5 Kommentare zu "Europäische Hilfsprogramme: Griechenland womöglich länger unter Rettungsschirm"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • So ein Pack!!!

  • Im Grunde sind doch alle PIIGSZ Dauergäste unter Rettungsschirmen und schmarotzen unaufhörlich bei en wenigen noch halbwegs solventen drei Ländern im EWG.
    Das ist eine voraussehbare Folge der Gemeinschaftswährung für souveräne Staaten.

    Wenn dann auch dort das Geld zu Ende geht, welches ohnehin nur kreditiert ist, befinden sich allesamt auf unterstem Niveau - Zimbabwe freut sich schon auf die neuen Genossen aus Europa.

  • Betrügerische Insolvenz kann man halt schlecht anmelden.

  • der ist wirklich gut "Den Rettungsschirm wird das Land aber eventuell nicht wie geplant verlassen. Ein neues Programm soll es nicht geben". Ja was denn nun? Das wird ihnen die Troika schon aufzwingen, zu Lasten des deutschen Steuerzahlers.
    Kreditverlängerung auf 99 Jahre ohne oder mit minimalen Zinsen.
    Der Primärüberschuss steigt und GR ist auf einem guten Weg.........(Schäuble).

  • Rettungsschirm heißt nichts anderes, dass der EU-Deutsche Steuerzahler die korruption der griechischen und der gesamten EU-Politik inkl. der Finanzinvestoren, die eigentlich schon längst, in einer freien Marktwirtschaft, Insolvenz angemeldet haben müssten, per Diktat weitere Millarden bekommt.
    EU/EURO/ESM/EEG = Mafia und ein politischer Verrat an der Marktwirtschaft und damit an unsere freie Marktgesellschaft!