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Europäische Ratingagentur Aufbau soll rund 300 Millionen Euro kosten

Die Pläne für eine europäische Ratingagentur werden immer konkreter. Bis Ende des Jahres sollen 25 Investoren das Startkapital von 300 Millionen Euro aufgebracht haben, dann sollen Bewertungen folgen.
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Europäische Ratingagentur: Globale Vormachtstellung von Moody's und Co brechen. Quelle: dpa

Europäische Ratingagentur: Globale Vormachtstellung von Moody's und Co brechen.

(Foto: dpa)

Hamburg Die Pläne für eine europäische Ratingagentur nehmen offenbar konkrete Formen an. Bereits im zweiten Quartal 2012 solle die als unabhängige Stiftung geplante Agentur erste Bewertungen für Länderratings vorlegen und damit die globale Vormachtstellung von Moody's, Standard & Poor's und Fitch brechen, berichtete das Wirtschaftsmagazin „Capital“.

Im zweiten Halbjahr 2012 sollen dann Noten für Banken und 2013 zu Unternehmen und Finanzprodukten folgen. Rund 300 Millionen Euro soll der Aufbau laut Magazin kosten. Das Startkapital für die unabhängige Stiftung solle von europäischen Firmen der Finanzbranche kommen. „Bis Ende 2011 werden wir ein Konsortium von bis zu 25 Teilnehmern gebildet haben, die je zehn Millionen Euro investieren“, sagte Markus Krall, Partner der Unternehmensberatung Roland Berger.

Krall wirbt seit einem Jahr bei Regierungen und Unternehmen in Euroland sowie der EU-Kommission für ein neues, europäisches Modell.

  • dapd
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3 Kommentare zu "Europäische Ratingagentur: Aufbau soll rund 300 Millionen Euro kosten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • "Das Startkapital für die unabhängige Stiftung solle von europäischen Firmen der Finanzbranche kommen."

    ...na wie praktisch. Wie bewertet wohl die neue "unabhängige" Agentur das permanete Brechen von Verträgen, Absprachen, Bedingungen, u.s.w.
    Wenn uns das Rating nicht passt, gründen wir eben eine Agentur, die uns das Rating ausstellt, daß wir gerne hätten. Die Bewertung von GR, IR und PT ist schon zutreffend, die USA werden sicher zu gut bewertet, aber was solls. Die wissen sich ja zu helfen und drucken ungeniert weiter Geld udn mittels Inflation wird man die Schulden auch los.

  • Wenn die Agentur dann auch so effizient wie Merkel und Co. arbeitet, könnte man das Geld besser in Muscheln und Glasperlen anlegen. Denn das wird das "Money" nach dem großen Crash sein.

  • Euroland? Ein neuer Staat? Sollen da Gemeinsamkeit und Gemeinsinn vorgetäuscht werden, wo es das gar nicht gibt?

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