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Europäische Union Erste Kompromisse bei Brexit-Verhandlungen

Bei den Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU zum Thema Fischerei soll es Fortschritte geben. Die Briten sind zu Kompromissen bereit.
16.09.2020 - 06:51 Uhr Kommentieren
Großbritannien & EU: Erste Kompromisse bei Brexit-Verhandlungen Quelle: dpa
Fischer bei der Arbeit

Zwischen Großbritannien und der EU wird über Fischereirechte verhandelt.

(Foto: dpa)

Brüssel In die Brexit-Verhandlungen ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters bei einem der zentralen Knackpunkte etwas Bewegung gekommen. Großbritannien habe vergangene Woche bei Gesprächen mit Vertretern der Europäischen Union leichte Zugeständnisse beim Thema Fischerei angeboten, hieß es in Diplomatenkreisen.

Die beiden Insider, die bei den Gesprächen selbst nicht dabei waren, aber vom Verhandlungsteam der EU darüber informiert wurden, beschrieben das Angebot als möglichen Versuch Londons, eines der größten Hindernisse für ein neues Handelsabkommen aus dem Weg zu räumen.

Es signalisiere auch, dass die Briten womöglich weiter offen für eine Einigung seien - obwohl die Verhandlungen in der Krise stecken, nachdem Premierminister Boris Johnson inzwischen ein Binnenmarktgesetz vorgestellt hat, das einen Bruch des bereits ratifizierten Vertrags zum EU-Austritt Großbritanniens bedeuten würde.

Schon vorher steckten die Verhandlungen fest. Gestritten wird neben den Fischereirechten unter anderem auch über Regeln für Staatshilfen und weitere Garantien für einen fairen Wettbewerb. Großbritannien ist Ende Januar aus der EU ausgetreten. Bis Jahresende gilt aber noch eine Übergangsphase, in der die künftigen Beziehungen etwa im Bereich Handel geklärt werden sollen. Gelingt keine Einigung, droht ein ungeregelter Austritt Großbritanniens. Experten warnen in einem solchen Fall vor schweren wirtschaftlichen Folgen für beide Seiten.

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    Konkret brachten die Briten nach Angaben der Insider zwei Ideen mit Blick auf die Fischerei in den Umlauf, die eine Abweichung von ihrer bisherigen Position darstellten, wonach Großbritannien ab 2021 die Kontrolle über seine Gewässer im Kanal übernehmen muss. Die Briten schienen sich hier in den technischen Gesprächen „definitiv“ etwas zu öffnen, sagte einer der Insider. Der zweite Informant sprach von „zaghafter, bescheidener“ Bewegung, nachdem Großbritannien im Sommer auf eine striktere Linie gedrungen hatte und damit auf Ablehnung bei der EU gestoßen war.

    Ein britischer Regierungssprecher ging auf die Angaben der Insider nicht direkt ein. London strebe eine einfache, separate Rahmenvereinbarung zur Fischerei an, die auch jährliche Verhandlungen etwa mit Blick auf „Zugang und Teilung“ vorsehe, sagte er.

    Mehr: Wie der britische Premier seinen Brexit durchsetzen will

    • rtr
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