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Europäische Union Tusk erwartet nach Giftanschlag weitere Sanktionen gegen Russland

EU-Ratspräsident Donald Tusk erwartet weitere Sanktionen einzelner EU-Staaten gegen Russland. Deutschland will sich mit Frankreich abstimmen.
Update: 23.03.2018 - 16:50 Uhr 1 Kommentar
EU: Weitere Sanktionen einzelner Staaten gegen Russland erwartet Quelle: AFP
Donald Tusk

Der EU-Ratspräsident rechnet mit weiteren Reaktionen einzelner EU-Staaten gegen Russland.

(Foto: AFP)

Brüssel Im Fall des Giftanschlags im englischen Salisbury halten sich die EU-Staaten weitere Sanktionen offen. „Ich rechne damit, dass eine Reihe von Mitgliedstaaten am Montag weitere Maßnahmen gegen Russland ergreifen wird“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Wie viele Staaten aktiv werden könnten, ließ er offen: „Mehr als einer, aber ich glaube nicht, dass es die ganze Gruppe sein wird.“ Die EU hatte bereits beschlossen, ihren Botschafter aus Moskau für Konsultationen zurück nach Brüssel zu beordern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron kündigten nach dem Spitzentreffen an, weitere Schritte miteinander abzustimmen. „Wir wollen uns koordinieren in unseren Reaktionen“, sagte Merkel. Der tschechische Premierminister Andrej Babis erwog am Rande des Gipfels bereits die Ausweisung russischer Diplomaten.

Russland warf Großbritannien vor, die anderen EU-Staaten unter Druck zu setzen. „Die Ermittlungen sind noch nicht beendet, aber Großbritannien versucht schon, seine Partner zu konfrontativen Schritten zu zwingen“, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag. Jedes Land solle selbst entscheiden dürfen, wie es diplomatisch in Russland vertreten sein wolle, zitierte ihn die staatliche Agentur Tass auf einer Reise in Hanoi in Vietnam.

Ob auch die EU weitere Maßnahmen ergreifen wird, konnte Tusk am Freitag nicht sagen. Dazu sei es zu früh, es müssten weitere Ermittlungsergebnisse abgewartet werden.

Die EU hatte in der Nacht zum Freitag ihre Tonlage gegenüber Moskau deutlich verschärft und erklärt, dass sehr wahrscheinlich Russland für den Anschlag auf den britisch-russischen Doppelagenten Sergej Skripal und seine Tochter Yulia verantwirtlich sei. Sie beschlossen, ihren Botschafter aus Moskau für Konsultationen zurück nach Brüssel zu beordern. Dort wird der aus Deutschland stammende Diplomat Markus Ederer schon am Wochenende zu Gesprächen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini erwartet. „Das ist eine außergewöhnliche Maßnahme. Wir haben sie nie zuvor ergriffen“, sagte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.

Bei dem Anschlag in Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Yulia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei nach derzeitigem Ermittlungsstand den in der früheren Sowjetunion entwickelten Kampfstoff Nowitschok. Russland streitet jegliche Verantwortung für den Anschlag ab. Großbritannien und Russland haben bereits die Ausweisung von 23 Diplomaten des jeweils anderen Landes angeordnet.

  • dpa
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1 Kommentar zu "Europäische Union: Tusk erwartet nach Giftanschlag weitere Sanktionen gegen Russland"

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  • EUROPÄISCHE UNION
    Tusk erwartet nach Giftanschlag weitere Sanktionen gegen Russland
    EU-Ratspräsident Donald Tusk erwartet weitere Sanktionen einzelner EU-Staaten gegen Russland. Deutschland will sich mit Frankreich abstimmen.

    .........................

    WELCHE MAßNAHMEN ERGREIFT DIESE EUROPÄISCHE UNION GEGEN DIE EUROPÄISCHE UNION SELBST FÜR ALL DEN SCHADEN DAß DIESE EUROPÄISCHE UNION AN 500 MILLIONEN EUROPÄER BEREITS POLITISCH UND WIRTSCHAFTLICH SOWIE HUMAN ANGETAN HAT ?????

    WELCHE SANKTIONEN MÜSSEN 500 MILLIONEN EUROPÄER GEGEN DIESE EU BEGEHEN UM DAS DEMOKRATISCHEN RECHT ZU ERHALTEN WIE DIE BRITTEN EINEN REFERENDUM ZU BEKOMMEN UM ÜBER DEN EXIT AUS DER EU ENTSCHEIDEN ZU KÖNNEN ?

    EU-VERTRAGSBRUCH VON LISSABON KOSTET DEN EUROPÄER JÄHRLICH 280 MILLIONEN EURO, GLEICHZEITIG HUNGERT EINEN GROßEN TEIL DER EUROPÄISCHE BEVÖLKERUNG IN GRIECHENLAND, PORTUGAL UND SPANIEN und selbst im REICHEN DEUTSCHLAND WERDEN MENSCHEN VERACHTENDE DISKRIMINIERUNGEN BEGANGEN BEI DER " TAFEL " MIT DER AUSWAHL WER LEBENSMITTELN BEKOMMEN SOLL UND WER NICHT !

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