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Europäische Zentralbank Fesseln für Haushaltssünder

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte sich für eine stärkere Kontrolle der Haushalte ausgesprochen. Mit Blick auf die Schuldenkrisen legt Frankreichs Notenbankchef Christian Noyer mit strengen Worten nach.
26.07.2011 - 00:51 Uhr 3 Kommentare
Frankreichs Notenbankchef Christian Noyer Quelle: Reuters

Frankreichs Notenbankchef Christian Noyer

(Foto: Reuters)

Berlin Aus der Europäischen Zentralbank (EZB) mehren sich die Rufe, nach den neuen Hilfen für Griechenland Haushaltssündern in der EU engere Fesseln anzulegen. „Im Rat der Europäischen Zentralbank wollen wir einen strengeren Pakt mit mehr automatischen Sanktionen“, sagte Frankreichs Notenbankchef Christian Noyer der „Financial Times Deutschland“ (Dienstagsausgabe) laut Vorabbericht.

Das EZB-Ratsmitglied zeigte sich zuversichtlich, dies schnell zu erreichen. „Alle Staaten müssen verstehen, dass die Zeiten vorbei sind, in denen wir mit steigenden Defiziten und Schuldenständen gelebt haben.“

Zuvor hatte sich auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet für eine strengere Kontrolle der Haushalte ausgesprochen. Die Staats- und Regierungschefs haben eine Reform der Haushaltskontrolle über den Stabilitätspakt bereits vor dem jüngsten Höhepunkt der Schuldenkrise in Angriff genommen. Allerdings fiel diese nach Einschätzung von Beobachtern milde aus. Die Reform steckt derzeit in den Verhandlungen zwischen EU-Staaten und Europäischem Parlament fest.

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    3 Kommentare zu "Europäische Zentralbank: Fesseln für Haushaltssünder"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • An die Kette legen muß man dann aber zuerst Herrn Trichet, der gegen alle Gesetze und Satzungen der EZB verstoßen hat, indem er Schundpapiere aufkaufte und so die EZB zur Bad-Bank gemacht hat.
      Also die Herren sollten ihr Maul nicht so aufreißen sonderen den Dreck vor der eigenen Tür kehren

    • Bitte den Text nochmal lesen.
      Es geht nicht um Strafzahlungen:
      "Zuvor hatte sich auch EZB-Präsident Jean-Claude Trichet für eine strengere Kontrolle der Haushalte ausgesprochen"

    • Schon wieder dieses unsinnige Geschwätz von Strafzahlungen für Haushaltssünder.
      Einem der nichts hat kann man zwar in die Tasche langen, aber da ist nichts drin.

      In der Praxis heißt das nur, dass der Rettungsschirm auch die Strafen bezahlen muss - das ganze entspricht also einer EURO-Steuer, aufzubringen durch die Nicht-Schuldner. Pervers.

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