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Europäischen Union Reduzierung der CO2-Emissionen bedroht laut PSA-Chef Millionen Jobs

Carlos Tavares fürchtet einen starken Einschnitt für die europäische Autobranche. Er begrüßt aber die französisch-deutschen Pläne, eine europäische Batterieproduktion anzukurbeln.
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Carlos Tavares, Chef der Opel-Mutter PSA, befürchtet, dass der Plan der Europäischen Union zur Reduzierung der CO2-Emissionen einige der europäischen Gesellschaften destabilisieren könnte. Quelle: AFP
CO2-Emissionen

Carlos Tavares, Chef der Opel-Mutter PSA, befürchtet, dass der Plan der Europäischen Union zur Reduzierung der CO2-Emissionen einige der europäischen Gesellschaften destabilisieren könnte.

(Foto: AFP)

ParisDer Plan der Europäischen Union zur Reduzierung der CO2-Emissionen bedroht nach Einschätzung des Chefs der Opel-Mutter PSA 13 Millionen Arbeitsplätze in der europäischen Autobranche.

Das könnte einige der europäischen Gesellschaften destabilisieren, sagte Carlos Tavares, der auch Chef des europäischen Branchenverbandes ACEA ist, der Zeitung „Le Figaro“ vom Sonntag. Er begrüßte die französisch-deutschen Pläne, eine europäische Batterieproduktion anzukurbeln und die Abhängigkeit der europäischen Autobauer von Lieferanten aus Asien zu reduzieren.

Tavares verwies jedoch auf die hohen Kosten. „Wenn die europäischen Autohersteller bis 2020, 2025 und 2030 nicht genügend Elektroautos verkaufen, werden sie mit Strafen ruiniert“, sagte Tavares. Dies zwinge die Hersteller, größere Bestände an Batterien bei asiatischen Lieferanten zu bestellen, „die uns mit einem großen Lächeln erwarten“.

Das EU-Parlament und die EU-Mitgliedsstaaten haben sich im Dezember auf einen Plan geeinigt, nach dem die Emissionen bei Autos bis 2030 um 37,5 Prozent verglichen mit 2021 reduziert werden sollen.

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  • rtr
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