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Europas Antiterrorkampf Zu große Maschen im Netz

Nach den Anschlägen von Brüssel sollen Europas Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Terror besser kooperieren – wieder einmal. Die Forderung ist alt, passiert ist aber bisher wenig. Innenminister de Maizière macht Druck.
„Das europäische Sicherheitsnetz muss durch ein staatenübergreifendes Informationsmanagement engmaschiger werden“, heißt es beim Bundeskriminalamt. Quelle: dpa
Soldaten vor dem Brüsseler Zentralbahnhof

„Das europäische Sicherheitsnetz muss durch ein staatenübergreifendes Informationsmanagement engmaschiger werden“, heißt es beim Bundeskriminalamt.

(Foto: dpa)

Brüssel, Berlin Unmittelbar vor den Anschlägen von Brüssel hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière einen Brief an die EU-Kommission geschrieben. Polizei und Nachrichtendienste in den EU-Staaten müssten endlich ernst machen mit dem wirksamen Datenaustausch. Nur so lasse sich der Terrorgefahr entschieden begegnen.

Nach den Anschlägen von Brüssel soll nun ein Sondertreffen der EU-Innenminister am Donnerstag endlich Fortschritte bringen. „Das europäische Sicherheitsnetz muss durch ein staatenübergreifendes Informationsmanagement engmaschiger werden“, heißt es beim Bundeskriminalamt. Dateninseln dürfe es nicht länger geben.

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