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„Europasteuer“ gefordert Prodi fordert mehr Geld von EU-Mitgliedern

Nach der Erweiterung der EU um zehn Länder am 1. Mai 2004 sind nach Ansicht des Präsident der EU-Kommission für die Sicherung der Außengrenzen sowie für die erforderliche Stärkung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik nicht genügend Mittel vorhanden.

HB BRÜSSEL. Der Präsident der EU-Kommission, Romano Prodi, verlangt mehr Geld von den Mitgliedstaaten der erweiterten Europäischen Union. Sollte es in den kommenden Jahren bei dem Niveau des Haushaltsentwurfs 2004 von 99,8 Mrd. Euro bleiben, „müssen die bestehenden Programme radikal umgestellt werden und könnten unseren Ansprüchen nicht gerecht werden“, sagte Prodi in einem Interview des Handelsblatts.

Nach der Erweiterung der EU um zehn Länder am 1. Mai 2004 seien für die Sicherung der Außengrenzen sowie für die erforderliche Stärkung der gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik nicht genügend Mittel vorhanden.

Prodi plädierte dafür, die Finanzierung der EU durch eine „Europasteuer“ zu ergänzen. Sie sollte keine zusätzliche Steuer sein, sondern aus bestehenden nationalen Steuereinnahmen finanziert werden.

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