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Europawahl

Europawahl EVP und Sozialdemokraten bauen Spitzenposition bei EU-Wahl aus

Bei der Europawahl haben zwei Fraktionen die Nase vorn. Doch trotz großer Zuwächse kommen die EVP und die Sozialdemokraten auf keine Mehrheit.
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Die Gruppe um den Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP) wird bei den Wählern beliebter. Quelle: dpa
Manfred Weber

Die Gruppe um den Fraktionsvorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP) wird bei den Wählern beliebter.

(Foto: dpa)

Brüssel Zwei Monate vor der Europawahl legen die Konservativen und die Sozialdemokraten einer Umfrage zufolge in der Wählergunst zu. Die Europäische Volkspartei (EVP) dürfte sieben Mandate gewinnen und mit 188 Parlamentariern stärkste Kraft bleiben, wie eine am Freitag vorgelegte Erhebung des Europaparlaments ergab. Der Anteil der Gruppe mit CSU-Vize Manfred Weber an der Spitze steige damit um einen Prozentpunkt auf 26,7 Prozent im Vergleich zur Befragung Ende Februar.

Auch die Sozialdemokraten (S&D) dürfen mit sieben Abgeordneten mehr rechnen und ihren zweiten Rang im Plenum mit 142 Sitzen verteidigen. Trotz der Zuwächse kommen die beiden größten Fraktionen zusammen nicht auf eine Mehrheit. Damit können sie auch nicht aus eigener Kraft einen Kandidaten für die Spitze der EU-Kommission bestimmen.

Die fehlenden Sitze könnten etwa die Liberalen (ALDE) liefern, die als drittgrößte Parteienfamilie auf 72 Abgeordnete kommen dürften - drei weniger als bei der vorherigen Erhebung. Durch den geplanten Austritt Großbritanniens aus der EU verkleinert sich das Europaparlament auf 705 von derzeit 751 Sitzen. Die Europawahl findet vom 23. bis 26. Mai statt.

Von deren Ausgang hängt auch ab, wer Nachfolger von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird. 2014 hatten sich die EU-Staaten auf das Prinzip geeinigt, dass der Spitzenkandidat der erfolgreichsten Fraktion Kommissionspräsident werden soll.

  • rtr
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