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Europawahl

EVP-Spitzenkandidat Straßburg oder Brüssel? Manfred Weber will nur noch einen Sitz für das EU-Parlament

Der EVP-Spitzenkandidat will über den künftigen Sitz des Parlaments abstimmen lassen. Derzeit pendeln die Abgeordneten zwischen beiden Städten hin und her.
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Der EVP-Spitzenkandidat entfacht eine neue Debatte. Quelle: Reuters
Manfred Weber (CSU)

Der EVP-Spitzenkandidat entfacht eine neue Debatte.

(Foto: Reuters)

BerlinDer EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) will die EU-Parlamentarier darüber abstimmen lassen, ob das Parlament künftig nur noch in Straßburg oder in Brüssel sein soll. Derzeit pendeln die Abgeordneten zwischen beiden Städten in Frankreich und Belgien hin und her.

„Ich spreche mich dafür aus, dass das Europäische Parlament das Recht bekommt, eigenständig zu entscheiden, wie es seine Arbeit organisiert. Das würde dann in der Konsequenz eine Abstimmung geben, wie wir sie in Deutschland bei der Entscheidung des Bundestages zwischen Bonn und Berlin hatten“, sagte der Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) der „Heilbronner Stimme“.

Weber, der nächster EU-Kommissionspräsident werden möchte, betonte, es sei für die Menschen nicht nachvollziehbar, dass es zwei Plenarorte mit entsprechend hohen Kosten gibt. Der offizielle Sitz des EU-Parlaments und der Ort, an dem die meisten Plenartagungen stattfinden, ist Straßburg.

Die Ausschüsse treten in Brüssel zusammen. Und offizieller Sitz des Generalsekretariats, das heißt der Parlamentsbediensteten, ist Luxemburg. Diese Regelung ist im EU-Vertrag festgelegt. Der Vorstoß Webers könnte jedoch zunächst ins Leere laufen, weil der EU-Vertrag nur von allen EU-Mitgliedsstaaten einstimmig geändert werden kann. Frankreich aber will an Straßburg als Sitz des EU-Parlaments festhalten.

  • dpa
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