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Europawahl

Soziale Medien Russland versucht offenbar verstärkt Einfluss auf Europawahl zu nehmen

Der Kreml mischt sich wohl in die Europawahl ein. Laut einem Medienbericht versucht Russland gezielt Falschinformationen zu verbreiten – und so westlichen Demokratien zu schaden.
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Russland versucht offenbar Einfluss auf Europawahl zu nehmen Quelle: dpa
Hacker

Russland versucht sich nach Erkenntnissen der „New York Times“ in den Europawahlkampf einzumischen.

(Foto: dpa)

New YorkDie Wahl zum Europäischen Parlament in knapp zwei Wochen gilt als Richtungswahl. Rechtsaußen-Parteien, die die EU zerlegen wollen, könnten enorm zulegen. Genau darauf will Russland offenbar Einfluss nehmen. Das berichtet die „New York Times“ am Sonntag.

Demnach versucht der Kreml über gefälschte Facebook- und Twitter-Accounts sowie in WhatsApp-Gruppen Falschmeldungen über die Europäische Union, die Nato und das Thema Migration zu verbreiten – und so gezielt westlichen Demokratien zu schaden.

„Das Ziel hier ist größer als bei jeder anderen Wahl“, sagt Daniel Jones, ein ehemaliger FBI-Analyst, laut dem Bericht. Es gehe darum, das Vertrauen in die EU und ihre Institutionen zu schwächen. „Sie wollen alles zerstören, was nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut wurde.“

So wurde laut Ermittlern etwa bei dem Brand der französischen Kathedrale Notre-Dame die Nachricht verbreitet, es handele sich um einen islamistischen Terroranschlag. Oft kämen solche Falschmeldungen direkt von russischen Staatsmedien.

Es ist nahezu unmöglich, das Ausmaß und die Resonanz der Fehlinformationen zu quantifizieren. Forscher sagen, Millionen von Menschen sehen das Material. Trotz der Bemühungen von Technologieunternehmen die Online-Überwachung zu verstärken, können Falschmeldungen nur schwer gestoppt werden. Die digitale Spur endet häufig in einer anonymisierten Sackgasse des Internets.

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