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Steven Bannon lobt Präsident Trump – er sei der Beschützer der US-Wirtschaft. Für die Aktienhändler der Wall Street hat er nur verächtliche Worte übrig.

Kommentare

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  • Spätestens jetzt ist klar, was für Hasardeure in den USA das Sagen haben.

  • @Herr Rudi Rastlos: Und was ist China für den Westen? Etwa etwas anderes als ein riesiger Absatzmarkt? Und ein böser Bube, dem man ständig seine Menschenrechtsverletzungen vorwerfen kann (für's gute Gewissen), aber keine Konsequenzen draus zieht (für's gute Geschäft)!

    China hat alleine mehr Einwohner als die 35 Mitgliedsstaaten der OECD zusammen - also wer braucht jetzt hier wen? Wo wäre z. B. die Autoindustrie ohne den China-Boom der letzten Jahre?

    Die USA können sich meinetwegen gerne abschotten. Dann sollen sie sich aber gefälligst auch bei allem anderen aus dem restlichen Weltgeschehen raushalten, inklusive ihrer aggressiven Militäraktionen!

  • Es war schon immer ein Kennzeichen von Demagogen, Ressentiments gegen bestimmte Akteure im real existierenden Wirtschaftssystem zu schüren, ohne dabei die Grundlagen dieses Wirtschaftssystems in Frage zu stellen. Es ging in der Vergangenheit fast immer darum, das Wirtschaftssystem im Kern zu belassen, die Fassade neu zu streichen, Akteure und Profiteure auszutauschen und die Verlierer dieses Substitutionsprozesses einer entfesselten und aufgehetzten Meute zum Fraß vorzuwerfen. Ich empfehle den Anhängern von Steve Bannon die Lektüre von Wilhelm Röpkes Werk "Internationale Ordnung heute" und von Adam Tooze "Ökonomie der Zerstörung". Die Wirtschaftselite hat auch bei uns die Pflicht, den weniger gut Gestellten die Vorteile des Freihandels und einer funktionierenden marktwirtschaftlichen Ordnung zu vermitteln und dabei den persönlichen Kontakt nicht zu scheuen. Wie wäre es, wenn unsere Entscheider sich einmal Zeit für Schulbesuche nehmen würden und zwar nicht nur für Gymnasien? Binnendiskurse innerhalb der Eliten werden bei dieser Gefechtslage nicht reichen.

  • China mit seinem feudal-kommunistischen Wirtschaftssystem, ist eine Diktatur.
    Nichts aber auch garnichts wird China durch einen Handelskonflikt gewinnen.
    Für China ist der Westen + USA nur Absatzmarkt.
    Das angehäufte Kapital wird in westliche Firmen investiert um deren Produktion nach China zu holen.
    Wir sind doch jetzt schon, viel zu lange, diesem Treiben auf dem Leim gegangen.
    Globalisierung muss unter gleichwertigen Bedingungen praktiziert werden - und nicht von Diktaturen bestimmt werden.
    WHO - ist ein zahnloser Tiger und muss reformiert werden ( der realen Situation angepasst werden ).
    Ein mir bekannter Manager sagte mir, für China sind wir nur Langnasen die ausgenutzt werden müssen.
    Nicht das schnelle Geld führt zum Erfolg,.... leider ist Nachhaltigkeit nicht gefragt.

Mehr zu: Ex-Chefstratege des US-Präsidenten - „Zur Hölle mit der Wall Street“ – Bannon verteidigt Trumps Strafzölle gegen China