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Ex-Chefunterhändler Hitoshi Tanaka „Nordkorea versteht die USA nicht“

Der Konflikt mit Nordkorea spitzt sich nach dem jüngsten Atomwaffentest weiter zu. Die Gefahr eines Militärschlags der USA sei real, meint Hitoshi Tanaka. Denn Nordkorea schätze die politische Lage falsch ein.
05.09.2017 - 17:36 Uhr
„Diese Krise ist ernster als je zuvor.“ Quelle: imago/AFLO
Hitoshi Tanaka

„Diese Krise ist ernster als je zuvor.“

(Foto: imago/AFLO)

Tokio Der Vorsitzende des Instituts für Internationale Strategie, Hitoshi Tanaka, war Japans Chefunterhändler mit Nordkorea. In einjährigen Geheimverhandlungen bereitete er vor 15 Jahren ein historisches Gipfeltreffen der beiden Staatsführer vor.

Herr Tanaka, wie gefährlich ist diese Krise mit Nordkorea?
Diese Krise ist ernster als je zuvor. Während der ersten Atomkrise 1994 bereiteten wir uns schon auf den Ausbruch eines Konflikts vor. Aber Nordkorea ist nun gefährlicher. Und angesichts der Töne aus Nordkorea und den USA ist auch die Wahrscheinlichkeit eines Krieges höher. 

Aber ist ein Krieg wegen der katastrophalen Folgen nicht undenkbar?
Wir sollten die Möglichkeit eines Krieges nicht ausschließen. Erstens verstehen Nordkoreaner die USA nicht wirklich. Sie denken, dass Interkontinentalraketen die USA abschrecken. Aber dies ist total falsch. Nur wenn die USA eine nationale Bedrohung spüren, reagieren sie entschlossen. Interkontinentalraketen erhöhen daher das Risiko eines Krieges von Präventivschlägen.

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