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Ex-Regierungschef Najib Razak Wahlverlierer darf Malaysia nicht verlassen

Durch einen Korruptionsskandal hat Najib Razak Sympathien und die Wahl verloren. Nun darf der Ex-Regierungschef Malaysias nicht ausreisen.
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Der Ex-Ministerpräsident teilte über Soziale Medien mit, einen Kurzurlaub machen zu wollen. Quelle: Reuters
Najib Razak

Der Ex-Ministerpräsident teilte über Soziale Medien mit, einen Kurzurlaub machen zu wollen.

(Foto: Reuters)

Kuala Lumpur Malaysias skandalumwitterter Ex-Regierungschef Najib Razak darf nach seiner Wahlniederlage das Land nicht verlassen. Die Anordnung gelte auch für seine Frau Rosmah Mansor, teilte das Einwanderungsministerium mit. Kurz zuvor tauchte eine Flugliste auf, laut der das Ehepaar noch am Samstag per Privatjet nach Jakarta reisen sollten. Dies nährte Gerüchte, Razak wolle sich absetzen, um möglicher Strafverfolgung wegen eines massiven Korruptionsskandals zu entgehen.

Über soziale Medien teilte der Ex-Ministerpräsident indes mit, er wolle einen Kurzurlaub machen. Wohin die Reise führen soll, schrieb er nicht. Nach Bekanntgabe des Ausreiseverbots erklärte er zudem, er achte die Entscheidung der Behörde und werde mit seiner Familie im Land bleiben.

Diese Woche hatte Razaks Regierungskoalition, die Nationale Front, eine krachende Wahlniederlage erlitten, die das Ende ihrer gut 60 Jahre langen Herrschaft einleitete. Überraschend setzte sich das Oppositionsbündnis um den einstigen autoritären Ministerpräsidenten Mahathir Mohamad durch. Dabei war Najibs Nationale Front als Favorit ins Rennen gegangen. Neben dem Korruptionsskandal hatte die Regierung auch mit neuen Steuern Sympathien verloren.

Im Zentrum des Korruptionsskandals steht ein von Najib gegründeter staatlicher Investmentfonds, 1MDB. Laut dem US-Justizministerium wurden von dem Fonds 4,5 Milliarden Dollar von Partnern Najibs zwischen 2009 und 2014 geplündert, 700 Millionen davon landeten auf dem Bankkonto des Ministerpräsidenten.

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