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Explosion hätte verheerende Folgen gehabt Eta-Terroristen mit halber Tonne Dynamit geschnappt

Offenbar hat die spanische Polizei einen Sprengstoffanschlag verhindert. Sie stellte den Sprengstoff sicher und nahm zwei Terroristen fest.

HB MADRID. Man habe ein „Massaker“ der baskischen Untergrundorganisation Eta verhindert, teilte die Polizei mit. Spaniens Innenminister Angel Acebes erklärte, die Polizei habe einen Lieferwagen mit 536 Kilogramm Sprengstoff sichergestellt, den die Eta in der spanischen Hauptstadt zur Explosion bringen wollte. Zwei mutmaßliche Eta-Terroristen wurden festgenommen.

Sie hatten nach Angaben des Ministers für einen der kommenden Tage in Madrid einen Anschlag von verheerenden Ausmaßen geplant. „Eine Detonation einer solchen Menge von Sprengstoff hätte einen Krater von 35 Meter Durchmesser in den Boden gerissen“, sagte der Minister. „Gebäude im Umkreis von 60 Metern wären zerstört worden. In einem Umkreis von 1,5 Kilometern wäre das Leben von Menschen in Gefahr gewesen.“

Der sichergestellte Sprengstoff sei eine der größten Mengen, die jemals von der Eta verwendet worden sei. Die Terroristen seien in der Provinz Cuenca östlich von Madrid auf einer Fernstraße von der Polizei gestoppt worden. Sie hätten sich auf dem Weg in die spanische Hauptstadt befunden. Gegen welches Ziel der geplante Anschlag sich richten sollte, sei nicht bekannt.

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