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Export schwächelt Japans Industrie drosselt die Produktion

Die nachlassende Nachfrage aus Übersee bereit der japanischen Wirtschaft Probleme. Erstmals seit der Naturkatastrophe im März ist die Industrieproduktion zurückgegangen.
28.10.2011 Update: 28.10.2011 - 10:31 Uhr Kommentieren
Japans Industrie hatte für September einen Produktionsrückgang um 2,5 Prozent erwartet. Quelle: Reuters

Japans Industrie hatte für September einen Produktionsrückgang um 2,5 Prozent erwartet.

(Foto: Reuters)

Tokio Die wirtschaftlichen Erholung in Japan hat einen Dämpfer erhalten. Erstmals seit dem Erdbeben im März senkte die Industrie im September wieder ihre Produktion, wie aus Daten vom Freitag hervorgeht. Die Firmen drosselten ihren Ausstoß um vier Prozent und damit etwa doppelt so stark wie von Experten erwartet .

Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt spürt zunehmend die Folgen des starken Yen, der globalen Konjunkturabkühlung und der Schuldenkrise in Europa. „Nachdem die Industrieproduktion nach dem Desaster im März gestiegen war, dürfte sie bis Jahresende eher stagnieren, da sich die Nachfrage aus Übersee abschwächt“, sagte Yuichi Kodama, Chefvolkswirt bei Meiji Yasuda Life Insurance.

Die Industriefirmen könnten ihre Geschäftsprognosen für Oktober und November zurückfahren, was die Ausfuhren im Schlussquartal 2011 belastet würde, sagte Kodama. Auch der starke Yen belastet die exportlastige Wirtschaft. Die Regierung hat jüngst ihren Willen bekräftigt, notfalls wieder am Devisenmarkt einzugreifen, um den Höhenflug der Währung zu stoppen.

Deshalb wirft auch Japans Notenbank erneut die Notenpresse an. Das Programm zum Ankauf von Staatsanleihen soll um fünf Billionen auf 20 Billionen Yen (umgerechnet rund 263 Milliarden Dollar) ausgeweitet werden.

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