Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Exportverbot Proteste in Hongkong: China verbietet Export schwarzer T-Shirts

Viele Aktivisten in Hongkong tragen schwarze Kleidung, Gesichtsmasken und Regenschirme. Nun hat die chinesische Regierung ein Lieferverbot für diese Gegenstände verhängt.
1 Kommentar
Auch die Ausfuhr von Megafonen, Sprechfunkgeräten und Drohnen soll nicht mehr erlaubt sein. Quelle: dpa
China verbietet Export schwarzer T-Shirts

Auch die Ausfuhr von Megafonen, Sprechfunkgeräten und Drohnen soll nicht mehr erlaubt sein.

(Foto: dpa)

Peking Wegen der Proteste in Hongkong hat China den Export von schwarzen T-Shirts, Regenschirmen, Gesichtsmasken und anderen bei Aktivisten beliebten Ausrüstungsgegenständen in die chinesische Sonderverwaltungsregion gestoppt.

Wie das Logistikunternehmen PHXBUY in der Provinz Guangdong an der Grenze zu Hongkong in einer Donnerstag bekannt gewordenen Notiz an Kunden mitteilte, erlaubt der Zoll auch die Ausfuhr von gelben Warnwesten, schwarzer Kleidung, Megafonen, Sprechfunkgeräten, Drohnen, Schutzgläsern, Taschenlampen, Eisenstangen oder Schlagstöcken nicht mehr.

„Wer streng überprüft wird, trägt selbst das Risiko für alle Konsequenzen“, heißt es darin weiter. Das Lieferverbot ist eine Reaktion auf die seit Monaten anhaltenden Proteste in der früheren britischen Kronkolonie auf der anderen Seite der Grenze. Demonstranten tragen gerne schwarze Kleidung sowie Masken und Schutzbrillen gegen das Tränengas und Pfefferspray der Polizei. Radikale Aktivisten rüsten sich auch mit Stöcken und Taschenlampen für Straßenschlachten mit Polizisten.

Die Proteste, die oft in Ausschreitungen enden, richten sich gegen die Hongkonger Regierung und den wachsenden Einfluss der kommunistischen Pekinger Führung. Seit der Rückgabe 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz „ein Land, zwei Systeme“ autonom regiert. Die sieben Millionen Hongkonger stehen unter Chinas Souveränität, genießen aber – anders als die Menschen in der kommunistischen Volksrepublik – mehr Rechte, etwa Meinungs- und Versammlungsfreiheit, um die sie jetzt fürchten.

Mehr: Hongkongs Regierungschefin Lam spürt immer größeren Widerstand im Parlament. Auch international wächst der Druck, das US-Abgeordnetenhaus hat mehrere Gesetze auf dem Weg gebracht.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
  • dpa
Startseite

Mehr zu: Exportverbot - Proteste in Hongkong: China verbietet Export schwarzer T-Shirts

1 Kommentar zu "Exportverbot: Proteste in Hongkong: China verbietet Export schwarzer T-Shirts"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • " anders als die Menschen in der kommunistischen Volksrepublik" Woran machen sie bitte fest, dass China eine kommunistische Volksrepublik ist? Wissen ihre Redakteure denn überhaupt was "Kommunismus" ist? China ist eine Diktatur und eine Diktatur kann nichts sein, wo vor alle gleich wären.