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Extremistengruppe Dutzende türkische Familien schließen sich IS an

Immer mehr türkische Staatsangehörige schließen sich laut dem Abgeordneten der größten Oppositionspartei CHP, Atilla Kart, der Terrormiliz Islamischer Staat an. Darunter sollen auch dutzende Familien mit Kindern sein.
17.09.2014 - 03:11 Uhr Kommentieren
Bei seinem Besuch in Zypern wiederspricht der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu dem Oppositionsmitglied Atilla Kart. Davutoglu glaubt, dass sich mehr Menschen aus anderen Ländern der IS-Miliz anschließen. Quelle: ap

Bei seinem Besuch in Zypern wiederspricht der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu dem Oppositionsmitglied Atilla Kart. Davutoglu glaubt, dass sich mehr Menschen aus anderen Ländern der IS-Miliz anschließen.

(Foto: ap)

Ankara Die Terrormiliz Islamischer Staat bekommt offenbar viel Zulauf aus der Türkei: Allein vergangene Woche hätten mindestens 53 türkische Familien - einige von ihnen mit Kindern - die Grenze nach Syrien passiert, um sich der Extremistengruppe anzuschließen, sagte der Abgeordnete Atilla Kart von der größten Oppositionspartei CHP der Nachrichtenagentur AP. Erst wenige Stunden zuvor hatte der neue Ministerpräsident Ahmet Davutoglu vehement westliche Medienberichte zurückgewiesen, wonach die IS-Dschihadisten immer mehr türkische Staatsangehörige in ihren Reihen hätten.

Kart sagte, aus seinem Wahlbezirk Konya seien mindestens 16 Personen zu einem Rekrutierungslager an der türkisch-syrischen Grenze gereist. Dort hätten sie sich mit anderen Familien getroffen. Dann seien sie in kleinen Gruppen nach Syrien geschleust worden. Die Informationen fußten auf Aussagen einiger Angehöriger der 16 IS-Rekruten und auf Sicherheitsbeamten, die die Ausreise der Gruppe bestätigt hätten, sagte Kart weiter.

Regierungschef Davutoglu zeichnete jedoch ein anderes Bild. Es gebe weitaus mehr Menschen aus anderen europäischen Ländern, die sich der IS-Miliz anschließen würden, sagte er bei einem Besuch auf Zypern. Vielmehr tue Ankara alles Mögliche, um einen Zustrom mutmaßlicher ausländischer IS-Rekruten nach Syrien zu stoppen.

Kart wies dies zurück. „Die Beteiligung aus der Türkei ist so hoch, dass es keinen Vergleich mit anderen Ländern geben kann.“

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